
Trance
Seit jeher werden von den MenschenTrancezustände für alle möglichen Zwecke verwendet. Die Schamanen aller Kulturen der Welt haben die unterschiedlichsten Methoden entwickelt Trancen zu induzieren. Jede Epoche verwendete dazu, die ihr zur Verfügung stehenden Mittel. Da sich ein Trancezustand am einfachsten durch die Einwirkung montoner, rhytmischer Schwingungen einleiten lässt, sind diese Methoden prinzipiell alle ähnlich. Um zu verstehen wie 'Trance' funktioniert, muss man zuerst definieren was Trance eigentlich ist.
Trance wird ein Bewusstseinzustand genannt, der vom üblichen Wachzustand einer Person abweicht. Da wir einen relativ eng gefassten Begriff dieses Wachzustandes haben, gibt es entsprechend eine sehr weitreichende Palette von Trancen. Sie reichen einerseits von Zuständen der leichten Entspannung über Tagträume in Schlafzustände, bis hin zum Koma. Andererseits können alle hocherregten manischen Zustände, zB. Angst, Panik, aber auch Hypernervosität zu den Trancen gerechnet werden. Innerhalb dieses weiten Bereiches der Bewusstseinszustände, gibt es einige die lebenswichtig sind, zB. Schlafzustände und andere die sehr erstrebenswert sind, zB. Meditationszustände. Andere wiederum wirken eher schädlich auf uns, zB. manische oder komatische Zustände. Glücklicherweise identifizieren sich alle Bewusstseinszustände durch eindeutige Schwingungsmuster unseres Gehirns. Die moderne Gehirnforschung hat in den vergangenen Jahren immense Fortschritte in der Interpretation der Gehirnwellen gemacht. Dank fortschrittlicher Messtechnik und dem Einsatz von Computern, können heute die komplexen Schwingungsmuster des Gehirns mit großer Zuverlässigkeit bestimmten Bewusstseinszuständen zugeordnet werden. Eine der wichtigsten Entdeckungen jedoch ist, dass das biologische Gehin dazu neigt in Resonanz zu wahrgenommenen Reizen zu gehen, wenn sich diese in seinem natürlichen Resonanzbereich befinden. Jeder weiß, dass ein Baby in denSchlaf geschaukelt werden kann, dass es leichter ist sich mit geschlossenen Augen zu konzentrieren und dass konzentrierte Tätigkeit in einem Flow-Zustand mündet.
Das Neue ist jedoch, dass wir das Resonanzverhalten des Gehirns dazu benutzen können, erwünschte Trancen zu begünstigen. Es ist einfach und trainierbar einen tiefen Entspannungszustand in jedem gewünschten Gehirnwellenbereich zu induzieren. Ja sogar jeglicher Mix an Wellenmustern kann trainiert werden. Es ist zwar nicht so einfach wie ein Kochrezept, aber es ist in der Regel ohne großen Aufwand machbar. Die Methode ist die selbe, die auch schon die alten Schamanen verwendeten: Musik und Tanz bzw. Rhythmus. Nur die Instrumente haben sich verändert. Wurden früher Trommeln geschlagen, Didgeridoos geblasen oder monotone Gesänge verwendet, steht heute das ganze Instrumentarium computergestützter Klangerzeugung zur Verfügung. Daraus ergibt sich von allein, dass die moderne Trancemusik zwar weniger romatisch in der Herstellung ist, dafür aber wesentlich effektiver und ziegerichteter wirkt, als ihre archaischen Vorgänger. Und es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Vorzüge, die heutige bio-aktive Musik von ihren Ahnen unterscheidet.
In meinem Klanglabor ist es beispielsweise möglich, die bio-aktive Musik individuell an den aktuellen Zustand einer Person anzupassen und zu steuern, so dass ein ganz bestimmtes EEG Muster erreicht wird. Dabei bestimmt die Person selbst, die Geschwindigkeit, die Dauer und die Tiefe der Reise. DieseTrancereisen sind im wahrsten Sinne des Wortes individuell.
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