22.02.2012

Herzlich willkommen auf Plejaden.de!


 

Ihr Liebsten meines Herzens,
verwerft alle Konzepte,
verwirklicht die umgebende Leere,
löst alle Dualitäten auf!
(Milarepa)


 


 

 

Die Plejaden   

                    

Nach Aussage verschiedener esoterischer Quellen stellen die Plejaden den Schlüssel zur physischen Proto-Schöpfung dar. Sie stellen den galaktischen Anfang des physischen Menschen dar. Viele Legenden in der kulturellen Anthropologie der Erde  beziehen sich auf die Plejaden. In der griechischen Mythologie sind die Plejaden bekannt als die sieben Töchter von Atlas und Pleione (sie heißen Alcyone, Merope, Electra, Celaeno, Taygeta, Maia und Asterope). Atlas und Pleione sind Nachbarsterne und viele griechische Tempel richteten sich nach dem Auf- und Untergang der Plejaden aus. Die früheste erhalten gebliebene Aufzeichnung über die Plejaden dürfte sich jedoch in der chinesischen astronomischen Literatur von 2357 v. Chr. finden. Sie zeigten den Ackerbau betreibenden Stämmen der nördlichen Hemisphäre durch den Lauf der Plejaden  Anfang und Ende der Wachstumsperioden an.

In der nordamerikanischen Folklore ist die Legende, die hinter Devil’s Tower in Wyoming steht, die bekannteste Geschichte über die Plejaden. Sie erzählt, dass einmal sieben Jungfrauen in einem Gebiet campierten, das bekannt für die vielen dort lebenden Bären war. Einer der Bären fing an, die Jungfrauen zu verfolgen. Sie knieten nieder und beteten um Hilfe. Daraufhin wurde der Boden in den Himmel hinaufgehoben. Der Bär versuchte vergeblich, ihnen zu folgen und schlug seine Klauen in die Seiten des Felsen. Seine Spuren sind heute noch am Devil's Tower sichtbar. Um die Jungfrauen zu beschützen, erlaubte ihnen der Große Geist dann als die sieben Schwestern  am Himmel zu bleiben.

Die Azteken nannten die Plejaden Tianquiztli, den ‘Versammlungsort’ und betrachteten sie als ein wichtiges Symbol für den Fortbestand des Lebens, denn alle 52 Jahre um Mitternacht standen sie direkt im Zenit und versicherten den ursprünglichen Amerikanern, dass die Welt noch nicht zu Ende ging. Die Azteken führen deshalb alle 52 Jahre eine besondere religiöse Zeremonie durch, die sie den Tanz des Neuen Feuers nannten.  Damit wollten sie die Bewegung des Kosmos und die Wiedergeburt der Sonne sicherstellen.

Es heißt, dass der 52-Jahre-Zyklus beginnt, sobald die Plejaden den Zenit des Himmels um Mitternacht kreuzen. Manchmal sind die Plejaden nicht nur über Mittelamerika im Zenit, sondern diese Ausrichtung steht auch in Konjunktion mit der Sonne (wie wir dies wieder im 21. Jahrhundert sehen werden). Außerdem überschneiden sich zwei 52-Jahre-Zyklen mit einer Ausrichtung auf die Venus, die symbolisch für die weibliche schöpferische Kraft steht. Die Sonnenpyramide bei Teotihuacan ist ebenfalls mit dem Lauf der  Plejaden verbunden, denn ihre Westseite und viele der umliegenden Straßen sind direkt mit dem Untergang der Plejaden zu Mitternacht jener Nacht ausgerichtet, in der sie auf ihrem höchsten Punkt standen. Die Plejaden wurden ganz eindeutig auch von den Maya verehrt. Die Maya wussten, dass am Frühlingspunkt die Sonne einen schlangenartigen Schatten auf die Ränder der nördlichen Treppe der Kukulcan Pyramide wirft. Gelehrte haben ausgerechnet, dass etwa 60 Tage nach dem Erscheinen dieses Schattens, wenn die Sonne ziwschen dem 20. –23. Mai zu Mittag ihren höchsten Punkt erreicht, es zu einer weiteren direkten Ausrichtung auf die Plejaden kommt. Diese Plejaden - Sonne Ausrichtung steht in direktem Zusammenhang mit Quetzalcoatl, der gefiederten Schlange, die größere Weisheit auf den Planeten brachte.

Die alten Ägypter hoben ebenfalls die Plejaden als eine weibliche Gottheit hervor, wahrscheinlich am häufigsten als Neith, die “göttliche Mutter” anerkannt, oder als Hathor, die die Gestalt eine Kuh annahm, die den Samen des Lebens in sich trug. Bei den Arbeiten in Ägypten während der letzten Jahrzehnte wurden Pyramidentexte gefunden, die darauf hindeuten, dass die Ägypter die Plejaden als ein höheres göttliches Sternsystem verehrten, vor allem Alcyone, den hellsten Stern darin.

Heutige Astronomen erklären, dass unser Sonnensystem im Zentrum eines Rades-in-einem-Rad befindet. Einer Art kosmischen Uhr, die von den Maya und Ägyptern verstanden wurde. So wie die Erde sich mit Bezug auf die Erde dreht, so bewegt sich unser ganzes Sonnensystem um einen Bezugspunkt der größeren Konfiguration der Plejaden: Hier wiederum um den zentralen Stern Alcyone, den Astronomen im Sternenhaufen Messier 45 (M45) ansiedeln.

Das größere Rad dieser kosmischen Uhr, kennt man als die Präzession der Äquinoktien, jene Zeitperiode, die von der Erde benötigt wird, um einen vollständigen Durchlauf durch die Tierkreiszeichen zu vollziehen. Es ist die geneigte Drehachse der Erde, die den Zodiak etwa alle 2200 Jahre um ein Zeichen oder ein Grad alle 72 Jahre scheinbar “rückwärts” laufen lässt. Das ergibt im Mittelwert 12 Zeichen alle 26.000 Jahre. Die Plejaden nehmen während der Äquinoktien und Solistizien, die von der Präzession festgelegt werden, sowohl auf der nördlichen als auch auf der südlichen Halbkugel eine Schlüsselrolle ein.. In der nördlichen Hemisphäre, zur Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, gehen die Plejaden während des Tages auf und können des nachts nur kurz gesehen werden. Jeden Tag kommt die Sonne ein wenig näher in Ausrichtung auf die Plejaden, so dass während der Sommersonnenwende die Plejaden direkt vor dem ersten Sonnenlicht aufgehen. Der erste sichtbare Aufgang der Plejaden vor der Sonne wird als der heliakale Aufgang der Plejaden bezeichnet. Zur Herbst-Äquinoktie gehen die Plejaden um Mitternacht auf. Zur Zeit der Wintersonnenwende sind die Plejaden kurz nach Einbruch der Dunkelheit im Osten sichtbar. Das kommt daher, da sie jeden Tag etwa vier Minuten früher am Himmelskreis erscheinen.
Heute sehen wir durch die Neueinschätzung tausender antiker Marksteine, megalithischer Zentren und antiker Texte, dass eine profunde Beziehung zwischen den Geschichten um die Plejaden und dem Ursprung der Menschheit besteht.

Warum waren die alten Völker so beeindruckt von den Plejaden?


Den esoterischen Quellen zufolge sind die Plejaden “die Wiege und der Thron unseres Bewusstseins”. Sie betonen, dass das "Programm" menschlichen Lebens in Bezug auf diese Region im Raum geschaffen wurde. Dies sei auch die Region im Weltraum, welche die Rückkehr der höheren Intelligenz signalisieren wird. Die Plejaden repräsentieren einen Ort , wo die geistigen Hierarchien zusammenkommen, um die Schöpfung ins Gleichgewicht zu bringen. Die Plejaden markieren also Ereignisse himmlisch-irdischen Kontakts und geistig energetischer Überlappung, Begegnungen, die von den unterschiedlichen Kulturen der Welt mit beinahe unheimlicher Genauigkeit aufgezeichnete wurden. Aber wichtiger noch ist die erwachende Erkenntnis, des ungeheuerlichen Alters und der historischen Plausibilität dieser Legenden über die Plejaden, die man auf der ganzen Welt gefunden hat und die alle auf einen größeren Schutz und auf eine letztendliche Transformation der Schöpfung hinweisen. Neueren Quellen zufolge hat der plejadische Einfluß maßgeblich zur Entwicklung des heutigen Homosapiens beigetragen, ihm aber auch gleichzeitig Grenzen und Beschränkungen auferlegt, deren Auswirkungen in jener uralten Zeitepoche nicht voraussehbar gewesen sind.

 

Plejden Übersicht

Bearbeitet von Administrator am 15.02.2012