Himmelreich und Nullpunktfeld?

Himmelreich und Nullpunktfeld?

In unserem menschlichen Bestreben alles verstehen zu wollen, damit wir uns wohlfühlen, haben wir im Laufe unserer Entwicklung ein überaus komplexes Gewebe erdacht, dass wir heute "Welt" oder "Leben" nennen. Dieses Informationsgewebe ist so fein, so tief ziseliert, das wir uns nun damit beschäftigen diese Ziselierung zu analysieren und führen so eine weitere Ebene der Komplexität ein. Die nennen wir dann morphische Felder und Nullpunktfeld. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass ein morphisches Feld nur eine Kreation unseres Bewusstseins ist, das eine Ansammlung bestimmter Informationen darstellt. Das Gleiche gilt für das "Nullpunktfeld". Es ist eine Kreation unseres Bewusstseins, denn ohne ein menschliches Bewusstsein gäbe es dieses Ding nicht. Wenn wir uns also heute mit der Interaktion von Gedanken und Nullpunktfeld beschäftigen, setzen wir Energie in eine Meta-Ebene frei, die wir frei erfunden haben. Das ist höchster schöpferischer Humor.

Numinosum:   Das Wirken des göttlichen Willens

Omen:  Die Ahnung der Zukunft, das noch nicht Gewordene

Natürlich kann ein Tamagotchi das nicht akzeptieren. Es braucht zwingend diese Metaebenen um sich von Erkenntnis zu Erkenntnis zu hangeln. Es ist seine Art zu lernen: Es muss auf einen Turm klettern um herunterfallen zu können, damit es versteht was freier Fall und Massenzunahme durch Beschleunigung bedeutet. 

Dieses Gespinst an Kreationen wird aufgrund dieser Lernart immer dichter und verbirgt die Wirklichkeit immer besser. Diese Verschleierung kannten schon die Alten und gaben ihm einen Namen: "Maya" - die Illusion der Welt.

Zugegeben, der Geist hat hier etwas Wundervolles geschaffen und seine Attraktionen sind enorm. Sie sind so gewaltig, dass es schon sehr viel Mut kostet, diese "Akasha-Chronik" in Frage zu stellen. Doch es ist so, dass jeder Gedanke ein neues Gespinst des Bewusstseins darstellt, das sich einprägt. Es prägt sich in das "Nullpunktfeld" ein, weil wir es nicht anders denken können. Doch das Nullpunktfeld ist nicht da. Es ist die Abwesenheit von Allem. 

Hier wird es jetzt ganz einfach: Ein Gedanke ist etwas, dass sich von der "Abwesenheit von Allem" unterscheidet und das macht seine Spur in der Leere aus. Das ist der grundlegende Vorgang der Manifestation. Bewusstsein formiert einen Gedanken (Information) und diese Formation hinterlässt eine Spur im Nichts. Das Nichts spuckt das Etwas als Ereignis wieder aus, weil es sich nicht verändern lässt. So reflektieren Gedanken im Spiegel der Leere und werden zu materialisierten Objekten.

In komplexeren Zusammenhängen zu Situationen und Gegegebenheiten.

 

Es ist nicht neu, dass wir darüber Bescheid wissen. Früher hieß dieser Vorgang "Karma", Schicksal, Gottes Fluch oder, dass das Geschöpfte auf immer mit dem Schöpfer verbunden ist. Früher hatten wir Menschen davor immensen Respekt. Hauptsächlich weil wir nicht durchschauen konnten welche Auswirkungen unsere Schöpfungen hatten. Da war es schon einfacher einem allmächtigen Gott all das in die Schuhe zu schieben, was wir da ganz unbewusst ausgeheckt hatten. Clevere Kirchenväter machten es sich dann unsere Angst und unser Unwissen zunutze um darauf das Bollwerk Kirche zu erbauen. Anstatt den Menschen aus der geistigen Umnachtung zu führen, trieben sie ihn immer tiefer hinein. Bis das Gefühl der Ohnmacht die Grundlage der Welt wurde. Esoterische Zirkel und spirituelle Geheimgesellschaften bewahrten sich jedoch das Wissen um die Manifestation gut auf. Sie hüten diese Geheimnisse bis heute und die meisten von uns sind so manipuliert, dass wir denen keinen Glauben schenken, die uns die Augen öffnen wollen.

Nun gut. So wie die Menschen vor vielen Generationen glaubten: "Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden", so glauben wir heute, dass wir anhand der Engramme im Nullpunktfeld unsere Lebensrealität erschaffen. Das ist ein großer Paradigmenshift! Vom unpersönlichen, übermächtigen Gott, hin zu einem über alle Maßen aufgeblasenen Tamagotchi. Neue Religionen werden sich darum ranken und die durch die Unbewusstheit des Tamagotchis verursachten Kollateralschäden werden dem Treiben Einhalt gebieten. So bleibt der Mensch im Dunkeln und wird auch noch seiner Hoffnung beraubt, dagegen etwas tun zu können.

 

Doch die Akasha-Chronik oder das modulierte Nullpunktfeld ist die Grundlage unser aller Existenz. Es ist das Universum, wie wir es kennen. Wie es jetzt und hier ist. Es ist das Himmelreich, dass wir uns erschaffen haben. Wer damit nicht einverstanden ist, der mag sofort damit aufhören es weiter zu erschaffen. Wir können nicht mehr ändern, was die unzähligen Generation von Leben vor uns erschaffen haben. Das stellt unser menschliches Erbe dar und damit müssen wir leben. Doch das bedeutet nicht, dass wir in Ohnmacht versinken müssen. Indem wir uns klar machen, dass jeder einzelne Gedanke des Tages einen Beitrag zum Gespinst der Welt leistet, können wir uns dazu erziehen, nur noch das zu denken, was im Einklang mit unseren Gefühlen steht. Wir können lernen wieder das zu manifestieren, was wir als "Himmel auf Erden" erfahren möchten. Jeder einzelne Mensch, der sich über die Macht seiner Gedanken bewusst wird, kann dazu beitragen die bestehende Welt unverändert weiterzuführen oder das hervorzurufen, was für ihn ein himmlisches Leben bedeuten würde. Einfach in dem er aufhört dem Gespinst zu glauben und sich bewusst ist, dass seine Gedanken zusammen mit der Energie seiner Gefühle seine Realität hervorbringt. In diesem Prozess liegt eine tiefe Weisheit verborgen. In ihm reift das Wissen, dass es keinen Gedanken, keinen Wunsch, keine Erklärung  geben kann, die wieder zur Quelle zurückführt. Die Quelle jedoch ist das Himmelreich, verborgen hinter dem Schleier unserer eigenen Gedanken und nur durch die Aufgabe der eigenen Selbstherrlichkeit, Demut und Dankbarkeit  kann sie wieder erreicht werden. 

alles liebe

Joan