Wer bin ich?

Hast du eine Ahnung wer du bist?

Hat dich dein Leben mit einer Antwort gesegnet? 

Und?

Kannst du es glauben?

Lebst du danach oder ist da tief in dir ein Zweifel?

Ist da ein "vielleicht ist es doch nicht so" Gedanke, der dich immer weiter treibt und immer unsicherer werden lässt, je mehr neue Fakten dein Verstand einsammelt?

Du hast damit in dieser Welt vielleicht schon alles erreicht, was du dir vorstellen kannst, doch dieses "hohle" Gefühl ist nicht weggegangen. Es ist noch da. Wie die glänzende Verpackung eines leeren Kartons. Du kannst sie oft öffnen oder schütteln wie du willst, sie wird immer leer bleiben.

Sei dir gewiss: Dein angesammeltes Wissen über "wie diese Welt ist", ist die Grenze, über die dein Verstand nicht gehen kann. Dein Wissen, dein rationales Denken, selbst wenn es noch so spirituell oder esoterisch sein mag, halten dich davon ab, die Antwort zu finden. Erst wenn du dich für das Größere in dir öffnest, dich dem Unbekannten, dem Ungeformten und Unnennbaren hingibst, kann dir die Antwort auf "Wer bin ich?" zufliegen. Erst wenn du die Einsicht erlangst, dass was immer du dir auch ausdenkst geschieht und du dafür die Verantwortung übernimmst, öffnet sich das Tor der Weisheit in dir. Weisheit und Wissen sind völlig verschieden. Weisheit entsteht nicht aus Wissen und besitzt auch keine Logik. Sie erwächst im Herzen und sprießt durch das Dunkel deines Verstandes, der sie immer wieder ausreißt. Sie wurzelt im "noch nicht Bewussten" und fordert dich immer wieder dazu auf, dich neu zu formen, alles loszulassen und einfach den nächsten Schritt zu machen, ohne zu wissen was dich erwartet oder dir dann entgegen kommt. Du bist es, der das Neue, das Zukünftige benennt, weil du es bist, der es hervorruft. 

Du hast die Wahl davor Angst zu haben oder dir sicher zu sein, dass du ein friedliches, liebevolles Wesen bist, das diesem Planeten Frieden schenkt und dadurch das Universum befriedet. Deshalb sei behutsam mit dem, was du in dein Wesen eindringen lässt, welchen Argumenten du folgst und woher diese stammen. Das Leben ist kein höchst komplexes Netzwerk von Informationen, die sich in der Materie abbilden. Das ist nur das Modell, dem wir mit unserem überbordenden Ego, dem nimmersatten Tamagotchi anhängen. Das Leben ist "unwissbar", es kann nur gelebt werden.

PUNKT!

 

alles liebe

Joan