Aufbruch

 

Das Hinwenden zum eigenen Wesen und das Wiederentdecken der eigenen Fähigkeiten darf nicht mit dem Abwenden von der Welt verwechselt werden. Das Leben in der Realität dieser "Welt" ist die Krönung aller bisherigen Existenzen. Es ist die  Quintessenz unseres Wissens und die Spitze der Pyramide geistiger Tätigkeiten aller Generationen, die vor dem eigenen "in Erscheinungtreten", diese Realität erfahren haben. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass das Abwenden von dieser Welt eine Verbesserung bedeute. Es würde uns nur der Möglichkeit berauben, zu sehen was wir tatsächlich sind, wo wir tatsächlich entwicklungs-technisch stehen und wie sich unser Denken und das daraus folgende Handeln auswirkt.

 

Die Flucht in die sog. Spiritualität basiert auf der Angst vor der Verantwortung, die jeder Mensch in und für diese Realität hat. Diese Flucht sorgt dafür, dass die Angst triumphiert und die Verantwortung denen überlässt, die jetzt die "Macht" haben. Wie fatal das endet, werden wir möglicherweise  bald erleben, wenn, ja, wenn wir nicht die Kurve kriegen und das in dieser holografischen Welt umsetzen, was ich mal als das "Gesetz des Herzens" bezeichnen möchte.

Im Grunde wissen wir alle, dass wir EIN erleuchtetes und machtvolles Wesen sind. Wir wissen, dass wir der manifeste "Geist des Universums" SIND. Nur verbergen wir dieses Wissen vor uns selbst, denn in den Spiegel der Realität zu blicken tut so unendlich weh und erfordert so viel Einsatz um das alles zu verändern. 

Doch das ist nicht so. Es bedarf einfach nur des konsequenten Hinschauens und mittels der verfügbaren Intelligenz die Konsequenzen aus dem Wahrgenommenen zu ziehen. Das ändert die innere Glaubensstruktur fast sofort. Wir wissen, was wir zu tun haben und wir wissen, wie wir denken müssen, damit sich die Realität so ändert, wie wir sie sehen wollen.

Doch wir schrecken vor den möglichen Konsequenzen zurück. Diese sogenannten "Konsequenzen" ergeben sich jedoch nur, wenn die alten Glaubensstrukturen bestehen bleiben und sich die Hochrechnung auf diesen Strukturen gründet.
Dem ist aber nicht so. Das System verändert sich in der Veränderung:

                                                                           x=x*(1+(x/n))      bei  x#0

und schon ändert sich der projizierte Zielpunkt umso stärker, je größer die Veränderung geworden ist. Das ist im Grunde nichts anderes als das Zinseszins System. Wie auch, haben wir es doch erschaffen. 

Wenn wir also etwas an unserer Lebensrealität verändern wollen, dann ist es dringend notwendig uns mit neuen, anderen Gedanken zu beschäftigen. Mit Gedanken, die RADIKAL anders sind und sich nicht an die bestehenden Strukturen halten. Das holografische System ist nicht irgend etwas, sondern ist der Ausdruck unseres Wesens. Jenes Wesen, das wir sind, wenn es weder Ich noch Selbst gibt. Dieses Wesen ist frei und in der Lage, JEDE holografische Realität zu erschaffen, solange wir es nicht mit unserem Egowahn behindern.

 

Wir lieben uns so sehr, dass wir sogar Realitäten erschaffen, die uns Leid, Schmerz und Hoffnungslosigkeit erleben lassen, damit wir wissen können wie es ist, in einem solchen System zu existieren. Doch wir sind nicht in diesem holografischen Spektakel gefangen. Vieles will uns das glauben machen, aber die Wände des Gefängnisses sind Lichtreflexionen, die sich aus unseren Ängsten nähren. Ängste entstehen aus Erfahrungen und Erfahrungen können wir nur in der Lebensrealität machen. Unsere Lebensrealität ist aber die Schöpfung unseres Wesens und Ausdruck seiner Natur.

 

Nun - wie wäre es mal radikal zu sich selbst vorzudringen und die Regeln und Gesetze zu brechen, die sich da im Laufe ungezählter Erfahrungen angehäuft haben.


Nur keine Angst, am Grunde, wenn alles gebrochen ist, leuchtet das Licht des

Wesens.

alles liebe