Alles ist Gott - Alles ist Gemüsesuppe

 

Geckos, Dämonen, Engel, Götter,Steine, Atomkraftwerke, Neutronenbomben.... alles ist Gott.  Nur, was nutzt dir diese Erkenntnis in deinem täglichen Leben?  Wenn alles "Gott" ist, dann brauchen wir uns über den Faktor "Gott" keinen einzigen Gedanken mehr zu machen, denn Alles ist ALLES - inklusive uns selbst, jeder Gedanke und jeder Gedanken-Inhalt!  Dann müssen wir schon ziemlich dumm sein, wenn wir überhaupt über "Gott" nachdenken. Doch ist es nicht letztendlich so, dass wir das Objekt "Gott" immer dann brauchen, wenn wir am Ende unseres Lateins sind? Wenn alles Nachdenken nichts mehr nützt? Wenn unsere Logik und unser Wissen zusammenbricht, weil eine Lebenssituation eingetreten ist, die wir NIEMALS haben wollten. Wir schreien nach "Gott", wenn es uns dreckig geht und wir keine Ahnung mehr haben wie es weiter gehen soll.    Ist eigentlich kein Wunder dass dieses "Gott" sich dann taub stellt. Es hat ja die Situation hervorgebracht. Upps und schon ist es nicht mehr der liebe Gott, der gute Onkel, der einem die Kartoffeln aus dem Feuer holt.  Der ist so brutal und wirft dich mit voller Wucht in deine eigene Verantwortung und wenn du sie dann immer noch nicht annimmst, dann stürzt er auch schon mal einen ganzen Planeten ins Chaos.  Was soll´s - er/sie/es ist ja ALLES!    Also, ich finde so eine "Alles ist Gemüsesuppe" Haltung ist für die Gestaltung des eigenen Lebens absolut unbrauchbar. Da finde ich es schon besser sich mit den aktuell gültigen geistigen Regeln zu befassen und zu lernen, auszuprobieren. Mehr als auf die Nase fallen kann man ja nicht. Ich glaube die Aussage "Gott ist Alles" ist genau so sinnlos wie "Alles ist Energie" - auch wenn es faktisch stimmt. Wir können von der transzendenten Kraft "Gott" nur das erkennen, was uns unser mehr oder weniger entwickelte "Mind" erkennen lässt.  Wir können nur wahrnehmen, was die Mechanismen des Gehirns zulassen. Alles andere ist Illusion. Vielleicht ahnen wir das Wunderbare, das sich hinter all unseren Denkversuchen, der Logik, dem Dr-überlegen versteckt, aber erkennen geht solange nicht, bis wir so weit sensibilisiert sind, dass wir feinsten Intuitionen folgen können und sie in Objekten begreifen. Dann ist wieder Wachstum eingetreten. Wachstum in dieser Welt. Dann ist KREATION eingetreten.  Deshalb habe ich auch gesagt: Wachstum, Leben, geht aus dem Strukturlosen hervor und zielt auf höhere Strukturordnungen hin. Aus Energie werden Atome, daraus Moleküle und daraus werden Viren, Zellen, Organe .... eine fortwährende Zunahme an Ordnung (Syntropie). Im Gegensatz dazu die Entropie, bei der sich Strukturen ins Chaos auflösen. Endstation der Entropie: -276°C und reine, formlose Energie. Endstation der Syntropie: unbekannt,Hoffnung.  Alle "Menschheits-Lehrer" haben Methoden etabliert, die die Syntropie der Menschheit erhöhen sollen - also das Leben mehren. Dazu war es scheinbar unumgänglich ein Gehirn zu entwickeln, das heute unser komplexestes und hochstrukturiertestes Organ im Körper ist.  Ist das nicht schon Indiz dafür, dass sich die höheren Bewusstseinsebenen eben nur in hochstrukturierten biologischen Organen ausdrücken können? Das echte Bewusstseins-Erweiterung zu einer messbaren Veränderung der menschlichen Biologie führt? Also geht die menschliche Entwicklung in Richtung FORM und wenn wir mit Affirmationen, Gebeten und Meditationen arbeiten, dann erhöhen wir bewusst die Strukturierung unseres Lebens in Richtung : MEHR AUSDRUCK!  Die erste Auswirkung davon ist eine steigende Sensibilität, eine höhere Intuition, der dann konkrete Reaktivierungen des edokrinen Systems und Gehirnareale folgen. Dauerhaft. Messbar. 

 

alles liebe

Joan