Quantenwesen Mensch

 

Ich bin sicher, dass der „Mensch“ als Gesamtes ein „Quantenwesen“ ist. Das also seine wirkliche Natur etwas völlig anderes ist, als was er glaubt zu sein.
Ja, letztlich ist es fast unmöglich sich außerhalb der „Quantenebene“ darüber klar zu werden. Folglich ist die Erscheinungsform Mensch in seiner typischen Ausformung „Person“,  eine sich aus einem (uns selbst so vorkommenden) chaotischen Feld ausprägende Struktur.

Das chaotische Feld nennen wir heute morphisches Feld, Nullpunktfeld, Interwelt, kollektives Bewusstsein oder "Blueprint" bzw. Informationsebene.
Dieses Feld ist natürlich nicht „chaotisch“, sondern stellt eine, all unsere Vorstellungskraft übersteigende, Intelligenz dar.  Wir können die feinen Strukturen dieses Feldes nicht durchschauen, genauso wie wir die  Ausfederung von Daunenfedern an ihren Enden mit bloßem Auge nicht erkennen können. Deshalb fassen wir sie in unserem Erleben als INFORMATION zusammen. Diese IN-FORMATION trennen wir fein säuberlich in Inhalt und Zusammenhang (Struktur). Diese Struktur aber „erschaffen“ wir jedoch selber.  Den „strukturerschaffenden“ Mechanismus nennen wir "Gehirn" bzw. das darin enthaltene neuronale Netz. Wir verfügen also als Mensch über einen „Quantencomputer auf "Neuronal-Netz-Basis“. Diese Art der Informationsverarbeitung beginnen wir auch in der Informatik jetzt erst  zu begreifen.

Als ich anfangs der 1970er Jahre mit einem Audioverstärker im Backplane eines laufend Computer herumgestochert habe und fasziniert dem zuhörte, was ich als Datenbits und Adressenbits kannte, ahnte ich noch nichts von der Tragweite dieser Erfahrung. In dem Hören gab es keinen Unterschied zwischen  Daten und den Adressen an denen sie gespeichert waren. Die Wahrnehmung der produzierten Töne war immer gleich. Doch ich konnte  durch geschicktes Programmieren und natürlich mit dem WISSEN, wo man den Verstärker am besten anschließen musste, „kontrollieren“ was der Computer für Töne von sich gab und damit auch rückschliessen, was er für Programme ausführte. Aus dieser Erfahrung heraus habe ich damals meinen ersten „digitalen Synthesizer“ gebaut. Ich sage das an dieser Stelle, damit  das Folgende nachvollziehbar ist:
Unsere  Computer unterliegen der gleichen „Evolution“ wie wir, denn sie sind geschaffene Objekte des Bewusstseins. Sie dienen dem Bewusstsein als Spiegel um sich selbst erkennen zu können. Natürlich nicht die tatsächlichen Objekte, sondern die darin wirkenden, operativen Prinzipien. Und die sind seit einer unseligen Ingenieursleistung der 1980iger Jahre immer noch so:
Es gibt Daten und es gibt Adressen an denen diese Daten gespeichert sind und wir unterscheiden rigoros zwischen Daten und ihren Adressen.

Jetzt ist die Entwicklung aber so, dass der eigentliche Computer immer weniger Daten selbst speichert, sich dafür aber immer mehr um das Verwalten der Adressen sorgen muss. Denn "vergisst" er eine Adresse, sind auch die damit verbundenen Inhalte (Daten) weg.

Das Internet ist eine fraktale Spiegelung dieser Mechanik unseres neuronalen Netzes im Kopf!

Eine Adressenverwaltung kann aber ungleich einfacher gestrickt sein, als eine Inhaltsverwaltung. Sie beschränkt sich in der Regel auf die Anlage von „Katalogen“ und das Zählen von Katalogeinträgen. zB. wie oft ein Katalogeintrag aufgerufen wurde. Dadurch entstehen ganz automatisch präferierte Adressen und damit präferierte Daten (Inhalte).
Je nach verwendeter Methode sind zb. die Katalogeinträge(Adressen) mit  hohen Zählerständen, die Inhalte, die am häufigsten besucht und damit am höchsten bewertet sind. In unserem Gehirn ist dieser Wichtig-Zähler, die „Dicke“ der dendridischen Verbindungen und die Anzahl der synaptischen Kontakte. Je mehr Neuronen aktiv an einer Adresse beteiligt sind, desto wichtiger ist die dort zu findende Information. 
Die Inhalte unserer Gedanken sind also nicht im Gehirn gespeichert, sondern das Gehirn ruft sie durch die dynamische Codierung der Adresse als Resonanz aus der Quantenebene  ab.  Je öfter im Gehirn eine bestimmte Codierung verwendet wird, desto besser erinnern wir uns daran, desto haltbarer ist dei neuronale Verbindung und desto wichtiger sehen wir den Inhalt an.  Von der Adressverwaltung bekommen wir nichts mit - Alles was wir von diesem Vorgang wahrnehmen sind die Inhalte. Diese Inhalte fließen wie Güterzugwaggons auf Schienen, über Resonanzen aus der transzendenten Interwelt über die Codierung der Adressen zu uns. Ebenso wie auch im technischen Computer erscheinen nur die Daten, die Inhalte in zB. ein Bild auf dem Bildschirm. Die Adressen (der Link) bleibt normalerweise verborgen bzw. muss explizit abgerufen werden.

Für uns Menschen ist die Adressenarithmetik auch völlig irrelevant, denn wir brauchen ja nur die Inhalte und es interessiert uns bis heute wenig, wo die Inhalte gespeichert sind. Bis heute, denn wenn wir wissen, dass unser neuronales Netz im Kopf nur Adressarithmetik betreibt, dann müssen wir anfangen zu fragen, woher denn die Inhalte kommen und ob die Inhalte selbst nicht auch wieder Resonanzen von Adressen sind - at infinitum.

Wieso können wir nicht über eine externe Stimulation des Gehirns die Vorstellung zB. eines Tetraeders oder einer Katze, einer Blume induzieren? Der Grund dafür liegt darin, dass das Gehirn nur Gedanken abruft und was wir als elektrische Aktivität messen zB. als „Gehirnwellen“, ist nichts anderes als die Adressarithmetik, die zum Abrufen benötigt wird. Deswegen ist es auch unmöglich eine Gehirnwelle für einen definierten Inhalt zu erzeugen.

 

Mit Inhalten hat unser physisches Gehirn nichts am Hut! Es ist ein reines „Interface“ zur Quantenebene und deshalb hat es auch die Fähigkeit mehr synaptische Verbindungen wachsen zu lassen, als es Atome im Universum gibt. Es könnte somit jedes einzelne Atom im Universum „adressieren“,was natürlich Unfug ist.

Was wir also als das komplexeste Ding im Universum bezeichnen ist eine Adressier-„Maschine“, die uns mit den, im Quantenfeld vorhandenen Resonanzmustern und Fluktuationen verbindet, die wir Informationen nennen. Die Erfassung dieser Informationen erfolgt auf der Quantenebene und durch eine selektive Verstärkung über viele Stufen hinweg. Die Stufen sind die Mikrotubuli in den Zellen, die Moleküle und Ionen, die zwischen feuernden Neuronen hin und her wandern,  die hormonalen Veränderungen, die wir als Gefühl wahrnehmen und schließlich der aus all dem stammende Gedanke - der Inhalt als Summenprodukt.
 

Als „Quantenwesen“ könnten wir Menschen auch mit etwas anderem als „Quanteninformationen“  nichts anfangen. Wir können uns „materielle“ Informationen noch nicht einmal vorstellen. So schließt sich ein Kreis, in dem alles logisch schlüssig ineinander passt und einen intelligenten Sinn ergibt. Wo es keine Diskrepanz mehr gibt zwischen Körper, Geist und Seele oder unlogische Behauptungen. In dem wir dem Gehirn die Möglichkeit geben zu erfahren, wo es sich selbst aussperrt, in dem es zu schnell oder zu langsam agiert, wo es Adressfehler immer wiederholt oder sich das Wesen mit Inhalten herumplagt, deren Erscheinen es offenbar nicht kontrollieren kann, trainieren wir unsere Codierung zu verbessern. Eine bessere Codierung erlaubt uns eine genauere Trennschärfe in der Adressierung. Das wiederum ist eine Bewusstseinszunahme. Es hat nichts mit Analyse zu tun. Es ist eine Verfeinerung der Zugriffsmöglichkeit auf die Informationen der Welt, von der wir nur unsere Quanten wahrnehmen. Es ist eine Verfeinerung der Adressierung, die zu feinerer Wahrnehmung führt. Je genauer und feiner wir Inhalte adressieren können, desto mehr Wissen entsteht in uns. Das Gehirn ist nur das Vehikel mit dem wir die Quantenebene „scannen“. In diesen feinen Informationen  finden wir die Antworten, die uns wieder zu unserer Identität zurückfinden lassen. Unter anderem auch die Vorstellung, dass wir selbst alles erschaffen, was wir als Lebenswelt wahrnehmen. Die Vorstellung, dass wir selbst unser Leben verursachen, verliert an Bedrohlichkeit, wenn wir uns nicht mehr als das kleine Wesen betrachten, dass uns die bisherige Geschichte eingeredet hat. Die Erkenntnis, dass wir es selbst tun und getan haben, öffnet das Tor zu einem neuen Selbstbewusstsein, zu einer neuen Verantwortung uns selbst und damit  dem ganzen Universum gegenüber.

 

Wir, als Quantenwesen, sind mit der Macht ausgestattet die raumzeitlosen, transzendenten Informationen immer wieder neu zu strukturieren. Damit verändern wir nicht nur das von uns wahrgenommenen Universum, sondern wir wirken durch unsere pure Existenz auf ALLES ein. Sowohl im positiven, wie auch im negativen Sinne. Jeder Gedanke und sei noch so geheim manifestiert sich irgendwo. Wir haben die Wahl dem Leben im Universum zu dienen oder es zu zerstören. 

 

In dem wir also unsere „Schwingfähigkeit“ verbessern, erreichen wir andere Inhalte. Andere Inhalte verursachen neue Präferenzen in der Bewertung. Eine neue Bewertung IST eine Umprogrammierung in der Adressarithmetik und führt zu einer veränderten Realität. Eine Realität, die über die Grenzen des Bekannten hinausgeht, die keine Krankheit, keinen Schmerz usw. mehr kennt, weil diese Informationen „vergessen“ werden. Und im Laufe der Zeit werden wir uns daran gewöhnen, dass uns nur eine beschränkte Adressenarithmetik von einer Quantenebenenexistenz trennt. Ist diese Hürde genommen, verbreitet sich die Information wie Licht ganz automatisch um uns herum, denn wir sind das ja selbst.

Und damit wir den Computer, der uns mit Informationen versorgt von seinen „Bugs“ befreien können, brauchen wir Methoden wie Neurofeedback, Meditation, Floaten, so wie ein Computer „Testprogramme“ braucht, um sich selbst zu analysieren. Und dieses Testprogramm ist der bewusst gewählte Weg nach Innen, der Wunsch wieder den Lebenskern zu erreichen, der wir sind. Gegenstandslose Meditation, sowie jede Art der Gedanken- und Wahrnehmungsreduktion ist dafür geeignet.  Das  entspricht dem Ausschalten des Rechners mit anschließendem Neustart. Natürlich ist das kein leichter Weg. Er macht Angst und ist voller Unsicherheiten, doch es ist eine zutiefst menschliche Methode, die weder vorhandene Glaubenssätze verstärkt noch neue indoktriniert. Sie lässt jeden so schnell zu sich kommen, wie er es verträgt oder will. Und jeder, der bisher  in die Erfahrung der „Leere“ gekommen ist, will diese Erfahrung wiederholen, sich damit anfreunden und tiefer gehen. Eben einfach zu sich selbst werden, ohne dass man ihm sagen muss, was, wie, wo, wer er ist. Alles das erfährt er durch sich selber – und für ein Gehirn, dass soweit ist, gibt es ein bekanntes, messbares Wellenspektrum. Vielleicht zum erstenmal in der Geschichte der ganzen Menschheit

alles liebe

Joan