Der vertikale Weg I

 

Der vertikale Weg (1)

Im Ursprünglichen existiert keine Unterscheidung. Jedoch ist es dem Verstand verwehrt ohne Unterscheidungen zu funktionieren. Damit ist ein Modell erforderlich, welches dem Verstand ermöglicht einsichtig zu werden. Das "Drei-Schichten-Model" des "Tamagotchi" ist so eine Hilfe. So wie aus unsichtbarem Dampf, sichtbare Wolkcn entstehen und sich daraus ganz natürlich Wassertropfen ergeben, die wieder um zu festem Eis werden, so erzeugt ALL-DAS-WAS-IST die Elemente dieses Modells, damit wir den Weg finden können. Auch wenn es sich im Folgenden anders anhört: ALLES IST EINS!

 

Den Zusammenhang zwischen Tamagotchi und höherem Selbst kann man sich als einfaches Kreuz vorstellen. Das Tamagotchi ist der Teil deines Wesens, der horizontal ausgerichtet ist und unsere Existenz in der irdischen Realität sichert. Die irdische Realität ist eine vier dimensionale Oberfläche, die sich mit jeder Erfahrung des Tamagotchis vergrößert. Die gesamte Existenz des Tamagotchi vollzieht sich nur auf dieser Oberfläche und alle seine Kräfte sind daran gebunden.

 

Diese Kräfte sind ausschließlich horizontal ausgerichtet und für die Existenz in Zeit und Raum ausgelegt. Nun, hier ist es wichtig zu verstehen wo das Tamagotchi herkommt. Du hast diese irdische Existenz betreten, als deine Konzentration ihre größtmögliche Intensität erreichte. Sie löste eine Resonanz im Nullpunktfeld aus und auf subatomarer Ebene wurde eine Resonanz-Kaskade ausgelöst, die instantan  alle Umstände deiner "Zeugung hervorbrachte. Von diesem Zeitpunkt an besteht das Tamagotchi. Es ist die komplette Erinnerung an alles, was seit diesem Durchbruch geschehen ist. Du bist es, als deine in Materie geschriebene Geschichte und du liebst diese Geschichte auf eine unbeschreiblich tiefe Art und Weise. Da aber das Tamagotchi nicht allein auf die Welt kommen kann, denn es muss als materialisiertes Objekt einen Platz (Raum) im Leben haben, entsteht mit seinem Erscheinen auch Zeit und Raum - der holografische Rahmen, in dem es existieren kann. Zuerst bietet dieser vier dimensionale Ort nur für ein paar Atome Patz. Doch mit jeder Erfahrung, die aufgrund der Resonanz-Kaskade passiert - wir nennen das Wachstum - dehnt sich dieses Mikro-Universum weiter aus. Die Entwicklung ist explosiv, wie unsere Wissenschaftler bereits herausgefunden haben. Das Wachstum des Tamagotchis erzeugt im Nullpunktfeld - also auf der materiellen Quantenebene - Spuren. Diese Spuren breiten sich in Wellen um das Zentrum deines Durchbruchs aus und erzeugen dadurch Veränderungen im Nullpunktfeld, die wieder auf das Tamagotchi zurück wirken und neue Spuren hervorrufen. Das ist der Antriebsmotor für die Resonanz-Kaskade, die du als Tamagotchi dein Leben in diesem Universum nennst. Wie alle Wellen in Raum und Zeit breiten sie sich natürlich aus und dein Lebensuniversum wird dadurch immer größer. Du hältst fasziniert deine Konzentration auf dem Tamagotchi und erfährst dadurch immer neue Dinge, entfernst dich aber gleichzeitig auch immer weiter von deinem Zentrum. Deine Zentrierung löst sich auf und alles was bleibt, ist die unendlich schillernde Welt des Hologramms, das deine ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht. Mittlerweile ist deine irdische Realität sehr groß geworden. Der "Abstand" deiner Bewusstseinsoberfläche zu deinem "Kern" hat sich enorm vergrößert und die nachsickernden Informationen aus der "höheren Selbst" Ebene gehen in der Aktivität des Tamagotchis meist unter.

Da das Tamagotchi immer der Resonanz-Kaskade folgt und auf deren Ereignisse reagiert, erweitert sich die vier dimensionale Oberfläche stetig. Dieses stetige Wachstum bringt dich immer weiter von deinem Zentrum weg, wie die Oberfläche eines sich allmählich aufblasenden Ballons sich immer weiter von seiner Mitte entfernt. Du hast zwei Methoden hier etwas zu ändern:
Die Erste:    Du wartest bis das Ganze platzt.
Die Zweite: Du beendest die Konzentration auf das Tamagotchi und kehrst zu deinem Zentrum zurück.
Dies ist der vertikale Weg. Der Weg in die senkrechte Tiefe. Hinunter zur Mitte. Dorthin wo du wurzelst, zu deinem Ursprung. Die Rückkehr zu deinem "Kern" ist mit vielen Veränderungen innerhalb der Tamagotchi Ebene verbunden und einige davon sind schmerzlich, aber was dich erwartet ist nichts weniger als die bewusste Erkenntnis deiner Unsterblichkeit.
Nun, das ist starker Tobak und deswegen solltest du jetzt eine Lesepause einlegen und darüber nachdenken.

 

Die bockige Suche (2)

Der größte und einzige Gegner, der sich zwischen dich und deinen Kern stellt, bist du selbst.

Wie jedes erschaffene Objekt, will auch das Tamagotchi überleben und es wird alles tun, um dich von deinem Vorhaben abzubringen. Es weiß nämlich sehr genau, dass es sich in das höhere Selbst auflöst, wenn du deinen Kern erreichst. Seine 4D-Realität verdampft in der Nähe des Kerns und transformiert sich zurück in die abstrakte Information von "ALLES-WAS-IST".
Doch wir wollen langsam vorgehen:
Aus Sicht des "höheren Selbst" stellt sich die Welt des Tamagotchis nur als ein Objekt unter vielen dar, die sich aus seiner eigenen "Konzentration" ergeben. Das höhere Selbst definiert also das Tamagotchi und seine Welt, bleibt aber immer jenseits der konkreten Manifestation.  Was ich hier als höheres Selbst bezeichne ist ein Informationsmuster, ein Hologramm. Diese Information ist solange unsichtbar, unerfahrbar, wie es nicht beobachtet wird. Erst durch Beobachtung tritt es in Erscheinung. Es muss sich also erst selbst beobachten, um sich selbst wahrzunehmen. Das ist nicht anders als es das Tamagotchi auch macht. Um sich aber selbst wahrzunehmen, muss es zuerst das Tamagotchi dazu bringen nach ihm zu suchen. Das kennen wir schon als Selbstfindungsprozess. Jedoch ist das Tamagotchi aus Überlebensbestrebungen nicht daran interessiert seinen "Schöpfer" zu finden und hat den Anfang dieser Suche mit Saboteuren übersät.
Das "höhere Selbst" ist nichts anderes als das holografische Informationsmuster, das als Grundlage der gesamten Tamagotchi Realität dient. Hier ist alles bekannt, was ein Tamagotchi in Raum und Zeit erfahren kann. Es ist eine Blaupause, ein Plan deines Lebens und des Universums indem es sich abspielt. In vielen mystischen Schulen wird es auch als "Akasha-Chronik" bezeichnet, als den Ort an dem alles auf immer bekannt ist. Es ist physikalisch gesehen ein "Phasenraum" oder ein "nicht-lokaler Raum" indem es nur Wahrscheinlichkeitswellen gibt. Wahrscheinlichkeitswellen sind mathematisch-abstrakte Konstruktionen, die ein Wahrscheinlichkeit dafür angeben, mit welcher Sicherheit ein bestimmtes Ereignis eintritt. Das Tamagotchi ist über das Gehirn mit diesem Phasenraum verbunden und wählt aus diesen Wellen aus. Das was es auswählt erscheint in seiner Realität und verschwindet im Phasenraum. So gibt es eine gegenseitige Beeinflussung der abstrakten Möglichkeiten durch die manifestierte konkrete Gegebenheit. Über diese Beeinflussung bilden sich wieder Wahrscheinlichkeitswellen im Phasen-Raum usw. Verstehst du nun, warum nicht alles zu jeder Zeit manifestierbar ist? Je nachdem was das Tamagotchi manifestiert, bildet sich ein neuer Rahmen von Möglichkeiten aus dem es wählen kann. Fährt es zB. mit dem Schiff auf das Meer hinaus, kann es nicht eine Wüste um sich herum manifestieren. Die mathematischen Gegebenheiten im Phasenraum lassen das nicht zu.

 

Wie entsteht die Realität  (3)

Um aus einem Informations-Hologramm eine konkrete Illusion entstehen zu lassen, ist eine weitere Kraft notwendig. Um es kurz zu machen: Diese Kraft ist deine Bewegung jenseits der "höheren Selbst" Ebene. Hier erlebst du diese Kraft als Liebe und Konzentration aber auch als Absicht und "deinen" Willen. Doch diese Kraft hat ihren Ursprung in deiner Form als "ALLES-WAS-IST".
Fassen wir kurz zusammen: Die konkrete Erscheinung des höheren Selbst ist das Universum in dem du als Tamagotchi lebst und das höhere Selbst ist diese Existenz als immaterielle, strukturgebende Information. Alles spielt sich im Bewusstsein von ALLES-WAS-IST ab. Das Gemeinsame an allem ist das Bewusstsein, welches sich durch die (vom Tamagotchi Verstand künstlich eingezogenen) Ebenen zieht.
Sei dir bewusst! Es gibt in Wirklichkeit keine "Ebenen", die man wie ein Stockwerk eines Hauses betreten kann. Es gibt auch weder ein Tamagotchi noch ein höheres Selbst, das von dir verschieden wäre. Einzig dein Konzentrationsfokus auf das eine oder andere lässt es in Erscheinung treten. Du bist wie die Musik einer Symphonie, die anschwillt und abklingt, von hohen zu tiefen Tönen schwebt oder im Paukenschlag donnert, mal sanft, mal gewaltig. Diese Musik bringt je nach Klang die Realität des Tamagotchis und die Welt des höheren Selbst hervor. Diese Welten existieren gleichzeitig wie die Stimmen der Instrumente, ohne sich zu stören und bilden gemeinsam das "ALLES-WAS-IST".
In der Physik existiert der Begriff des "Feldes". Ein Feld hat mindestens 2 Ausdehnungen (Dimensionen), doch meistens mehr. So irrational es auch klingen mag:  unser drei dimensionaler Raum ist, in diesem Sinne, ein "Feld". Ebenso ist die Zeit ein mehrdimensionales Feld. Ein altes Beispiel für die Anwendung von Feldern ist das Radio. Alle Radiosender strahlen ihr Programm mittels elektromagnetischer Felder aus. Diese Felder sind gleichzeitig vorhanden und stören sich nicht gegenseitig. Will man ein bestimmtes Programm empfangen, muss am Radio-Empfänger die Resonanzfrequenz des Senders eingestellt werden. Ist diese Frequenz unbekannt, kann man das Programm nicht empfangen. Es ist also immens wichtig zu wissen, auf welchen Frequenzen man sich gerade aufhält und wie sich das anfühlt.

Die meisten wissen, wie sich das Tamagotchi anfühlt, solange es mit den Aktivitäten in seiner horizontalen Welt beschäftigt ist. Wir kennen die Gefühle von Ohnmacht, Trauer, Wut, Hass, Eifersucht, Freude und Liebe. Als Tamagotchi versuchen wir die beiden letztgenannten Gefühle nach den uns bekannten Regeln dauerhaft zu erleben und die anderen nach Möglichkeit zu vermeiden. In diesem Bestreben zeichnet sich bereits ab, dass auch das Tamagotchi dem Erreichen höherer Frequenzen folgt, es aber immer wieder durch die von ihm erschaffenen Lebensbedingungen darin eingeschränkt wird. Um also dem vertikalen Weg zu folgen, müssen wir uns auf die Suche nach den höheren Frequenzen machen.

 

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