Der vertikale Weg III

 

 

Ein Ausflug in die Manifestation  (7)

Das Hologramm der Tamagotchi Ebene besteht aus einem denkenden Stoff, aus dem alle Dinge gemacht sind. Dieser Stoff ist für das Tamagotchi unsichtbar. Trotzdem durchdringt er das gesamte Universum und erfüllt Raum und Zeit. Sieh dich einfach als den Menschen an, der in diesem Universum lebt, so wie du es gelernt hast und gewohnt bist. Lass einmal alle anderen Erklärungen und Überlegungen beiseite. Weil du mit deinen Sinnen in Resonanz mit deiner Umwelt bist, nimmst du sie wahr. Dieses "für wahr nehmen" erzeugt in dir die feste Überzeugung, dass dieses Universum wahr und wirklich ist. Das ist gut so. Wir haben schon besprochen, dass alles schwingt und dass du nur das wahrnimmst, was mit dieser Schwingung in Resonanz ist. Nun, die überall vorhandene denkende Substanz nimmst du nicht wahr und deshalb fällt es dir schwer an ihre Existenz zu glauben. Damit du aber die Dinge wahrnehmen kannst, darfst du die Grundsubstanz aber nicht wahrnehmen können! Sie darf ganz einfach nicht mit dir in Resonanz sein und muss neutral abwartend sein. Wenn du nun einen Gedanken denkst, vollzieht sich dieser Gedanke in der denkenden Substanz. Ein Gedanke ist eine Schwingung, die in einem geeigneten Medium eine Resonanz erzeugen kann.
Genau das passiert! Dein Gedanke erzeugt in der denkenden Grundsubstanz eine Resonanz und bringt so das Ding hervor, das dem Gedanken entspricht. Das ist das Prinzip.
Praktisch ist es ein klein wenig schwieriger: Stell dir einen tropfenden Wasserhahn vor, dessen Tropfen in einen darunter gestellten Topf fallen. Das im Topf entstehende Wellenmuster (Resonanzmuster) ist von der Häufigkeit der auftreffenden Tropfen, dem Gewicht (Energie) der Tropfen und der geometrischen Form des Topfes abhängig. Es ist also nicht so, dass du an einen Apfel denken musst und ein Apfel fällt aus dem Nichts in deine Hand. Sondern der Gedanke an den Apfel muss eine Zeitlang stetig wiederholt werden (Geschwindigkeit). Der Apfelgedanke muss mit emotionaler Energie aufgeladen werden (Gewicht), zB. der Vorstellung von Geschmack, Appetit usw. und der Gedanke muss in einer Umgebung gedacht werden, wo ein Apfel möglich ist (Form des Resonanzortes, Topf). Ist der Ort an dem du bist nicht für die Existenz eines Apfels geeignet, wir er nicht in Resonanz gehen, so sehr du dich dafür auch anstrengen magst. (Du kannst nämlich nicht in einen Pool springen, wenn du auf einer Wiese stehst und weit und breit nichts anderes als Wiese ist.) Wenn du dir dieser Bedingungen ohne Zweifel bewusst werden kannst, hast du das Meiste bereits geschafft.
Du kannst mit deinen eigenen wiederholten Gedanken die denkende Substanz dazu bringen, die Dinge entstehen zu lassen, die deinen Gedanken entsprechen. Das ist keine Frage von Gnade oder Magie, sondern von Übung und Wissen.
Natürlich ist die überall vorhandene "denkende Substanz" nichts anderes als die Ebene des höheren Selbst, dessen strukturierte Information als das Universum erscheint, in dem du jetzt lebst. Die unstrukturierte,  indifferente Information, der neutrale Hintergrund dieser Ebene, der den leeren Raum und die zukünftige Zeit darstellt ist diese "denkende Substanz".  Jetzt sollte dir auch klar sein, warum du als Tamagotchi an die Gegebenheiten und Gesetze des Universums gebunden bist: Sie sind schon manifest - sie sind schon strukturiert. Deshalb kannst du sie nicht mehr ändern. Das ist auch der Grund, warum es sinnlos ist mit den Gegebenheiten des jetzigen Augenblicks zu hadern: Es ist wie es ist. Doch du hast die Freiheit deine Zukunft im JETZT zu gestalten. Das Werkzeug habe ich dir gerade gegeben.  
Nutze es und werde frei!

 

Hingabe an "ALLES-WAS-IST" (8)

Sei dir einfach sicher, dass du diesen Weg gehen willst, mehr als alles andere, was dir das Tamagotchi zu bieten hat. Solange es noch etwas gibt, an das du so sehr anhaftest, dass du es nicht - wenigstens theoretisch und versuchsweise - loslassen kannst, ist es besser du verbringst deine Zeit mit den lebensverbessernden Maßnahmen im Tamagotchi: positives Denken, Affirmationen, Suggestionen, autogenem Training, Karriere-Coaching und den diversen Manifestations-Schulen. Das führt zu der einen oder anderen Erleichterung in deiner Realität und du wirst glücklicher leben. Doch deine Suche wird nicht enden. Du hast immer die Wahl. Nichts geschieht ohne dein Einverständnis. Es ist deine Entscheidung. So wie Neo im Film Matrix die rote Pille wählt, um aus der Matrix aufzuwachen, so musst du dich jeden Tag neu für den vertikalen Weg entscheiden. Jeden Tag aufs neue die Saboteure erkennen und ihre Energien loslassen. Dich hingeben an die Führung von "ALLES-WAS-IST".  Willst du das nicht, wirst du scheitern.
Ich komme wieder auf das Atmen zurück: Die Konzentration auf das Atmen lehrt dich, dass du die Fähigkeit hast, dich zu konzentrieren und die Fähigkeit, dass du Herr über die Gedanken und Gefühle bist. Du lernst die Gedanken nicht zu beachten und du lernst die Gefühle zuzulassen ohne von ihnen überwältigt zu werden. Das sind die Grundkenntnisse, die du haben musst. Glaube nicht, dass vereinzelte Erfahrungen, die dir unbekannt sind, schon einen Durchbruch bedeuten oder einen besonderen Wert haben. Es sind Erfahrungen. Mehr nicht.
Die Entwicklung dieser Gelassenheit gegenüber allen Erfahrungen der Tamagotchi-Realität ist immens wichtig, denn sie ermöglicht dir von deinen Bewertungen abzulassen. Das Tamagotchi flüstert dir diese Bewertungen aufgrund seiner Geschichten laufend ein. Höre einfach nicht hin und du wirst immer unabhängiger von seiner Beeinflussung. Der beste Weg dies zu üben ist einfach bequem zu sitzen und zu erleben wie die verschiedensten Emotionen anschwellen und wieder abklingen. Einige werden schwer auszuhalten sein. Halte sie trotzdem aus. Löse die Fesseln, mit denen du dich an das Tamagotchi gekettet hast. Diese Übung musst du machen, bis der Gedankenstrom versiegt und die Emotionen verebben.
In dieser Zeit hilft sicher der Kontakt zu einem Begleiter, der diesen Weg schon ein Stück gegangen ist. Gespräche mit ihm/ihr können tatsächlich Wunder bewirken. Wenn du suchst, werden sie sich dir offenbaren. Eine andere Erleichterung kannst du dir beschaffen, wenn du Kurse besuchst. Nicht die "Kling-Klang" Seminare der Tamagotchi Esoterik. Die stopfen dich nur mit Tamagotchi Duselei und Worten zu.
Besuche Qigong, Tai Chi und Meditationskurse für gegenstandslose Meditation. Verbringe einige Zeit im Floating-Tank/Becken oder lebe einige Wochen allein in einem Kloster oder in einem Ferienhaus. Irgendwo am Strand oder in den Bergen, hauptsächlich aber ALLEIN! Reflektiere DICH möglichst viele Stunden lang selbst, ohne Unterbrechung und Ablenkung.
Wenn du das Gefühl hast, dass du leidlich gut mit dem Tamagotchi in dir umgehen kannst, dann gehe dazu über, deinen Atem zu beobachten und zu fragen: Wer bin ich? Auch hier musst du jede Antwort unbeachtet lassen, jeden entstehenden Gedanken ziehen lassen. Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Alles Denken, jedes Wort, jedes Gefühl, jedes Objekt - sei es materiell oder geistig - gehört zum Tamagotchi.
Du wirst weiterhin erleben, wie die verschiedensten Emotionen auftreten und versuchen werden, dich von deinem Vorhaben abzubringen. Du wirst die Sabotageprogramme des Tamagotchi in voller "Herrlichkeit" erleben. Halte weiterhin aus und lasse dich von dem Affenspiel nicht beeindrucken. Auch diese Übung musst du machen, bis der Gedankenstrom abreisst und die Emotionen verschwinden. Du wirst einen Zustand der Desorientierung erleben, denn was ist, wenn alles verschwindet? Diese Desorientierung kommt vom schwächer werdenden Tamagotchi. Dass ist ein positives Zeichen! Ein Silberstreifen am Horizont! Mach weiter bis die Frage "Wer bin ich" in dir verhallt und keine Echos mehr auslöst. Erlebst du das, freu dich, denn du bist einen Schritt weiter. Du bist ein Stück weit zu dir gekommen.

 

 

Viele vertikale Wege (9)  

Genau genommen hat jeder Mensch seinen eigenen vertikalen Weg. Du kannst ihn betreten, wo immer du dich auch in der  vierdimensionalen Welt  aufhältst. Er führt vom Außen ins Innen, vom Materiellen ins Geistige und fängt daher überall an. Dieser Weg beginnt wo du gerade bist und führt dich zu deinem Ursprung zurück, in deinen Wesenskern. Das Tamagotchi kann das nicht begreifen. Es kann nur zulassen, dass du gehst. Du kannst dafür sorgen, dass es sich geliebt fühlt. Du kannst Vertrauen zu ihm haben. So wie du Vertrauen zu ihm hast, wird es Vertrauen zu dir haben, auch wenn du es im weiteren Gehen oftmals sich selbst überlässt.
Wenn du den vertikalen Weg gehst, wie ich ihn hier darstelle, wirst du bemerken, dass du eine gewisse Gleichgültigkeit in Bezug auf deine bisherigen Werte entwickelst. Dinge, die dich zuvor einmal bewegten, lassen dich jetzt kalt. Dinge, die du hast unmöglich sein lassen können, tust du nicht mehr: Rauchen, Tabletten, Drogen, Alkohol, Promiskuität, Exzesse aller Art. Du entwickelst keine neuen ernsthaften Krankheiten mehr und vorhandene "Krankheiten" mildern sich oder verschwinden. Abgesehen natürlich von den Psychosomatiken, die durch deinen Weg entstehen und die für deinen Entwicklungsprozess unumgänglich sind. Deine Sensibilität ist gestiegen, du bist "dünnhäutig" und intuitiv geworden. Selbst auf ganz kleine Anlässe kannst du immens emotional reagieren und dann ist auch schon alles wieder vorbei. Beziehungen verändern sich und du trennst dich von Menschen, mit denen du nicht mehr "übereinstimmst" oder wenn du ihre Gegenwart als Last und bedrückend empfindest. Du entwickelst eine Vorliebe für Stille und Ruhe, in der du üben kannst. Dein Musikgeschmack verändert sich und meistens lässt du dein Autoradio und MP3 Player aus. Da wo vorher Ablenkung, Lärm und Vielheit war, zieht Zentriertheit, Stille und Einheit ein. Sieh das alles als positives Ergebnis deiner Arbeit an!
Mit nur zwei kostenlosen und einfachen Übungen hast du die Schlüssel zu deiner eigenen Befreiung in der Hand. Diese Übungen haben dich gelehrt, nicht zu bewerten und konzentriert loszulassen, ohne überwältigt zu werden. Dadurch ist eine gewisse Gelassenheit gegenüber den Anwandlungen des Tamagotchi in dir eingezogen und du hast gelernt, dass du kein Spielball irgendwelcher Kräfte bist. Auch wenn es dir nicht immer gelingt, so hast du doch bis zu einem gewissen Maße das Steuer deines Lebens an dich genommen und deine Entscheidungsfreiheit erkannt. Du kannst aufatmen!

 

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