Ebenen des Verstehens

Gefühle entstehen durch die fließende, lebendige Energie in Euch. Diese Lebendigkeit übersetzt sich durch euren physischen Körper in die Gefühle, die ihr empfindet.

Eure Gefühle sind wie Wolken am Himmel. Sie entstehen aus dem Unsichtbaren und dringen in euer Bewusstsein sobald sie eine bestimmte Schwere erreichen. In eurem Bewusstsein entstehen so Gedankenbilder. Gedankenbilder die von der lebendigen Quelle allen Lebens gesandt sind und zwischen euch und ihrem Ursprung schweben.

Gewissermaßen ähnelt ihr einem Planeten, der durch die Formationen seiner Atmosphäre auf seine Sonne schaut. In ewigem Kreisen vollzieht er seine Bahn und die atmosphärischen Bilder gaukeln ihm eine lineare Zeit vor.

Doch die Bilder sind geformt durch eure individuelle physische und psychische Konstitution. Die Mechanismen eurer Körperlichkeit übersetzen die Bewegungen der lebendigen Energie in die Gefühle und weiter in die Bilderwelt der Gedanken. Diese Vorgänge werden aufgrund eurer typischen Zentrierung normalerweise von euch nicht wahrgenommen.

Nichts desto Trotz sind sie da!

Im weiteren Verlauf der Kette übersetzt ihr einen Teil der Bilder Kraft eurer Konzentration in rationale Gedanken, der überwiegende Rest wird ungestört in physische Formen und Ereignisse gegossen.

Wie willst Du den Gesang der Vögel an einem strahlenden Morgen festhalten?

Die Welt um Euch herum ist Euer manifestiertes Wissen, Eure gesamte Lebenserfahrung. Auf der Basis der Gene wird dieses Wissen weitergegeben und im JETZT mit den Gedanken vernetzt. Daraus entsteht die neue Vergangenheit und die neue Zukunft. Das JETZT ist der Spiegel indem sich Vergangenheit und Zukunft mischen und trennen. Konkret heißt das, dass Ihr alle Vorstellungen über Spiritualität, Lehren, Karma und  Reinkarnation vergessen solltet, denn das was Ihr seid, schafft sich seine Welt spontan aufgrund seines Wissens. Dabei seit ihr die Kette in der Wissen verarbeitet wird: Das Individuum erlebt sein eigenes subjektives Leben und prägt damit seine Gene, die es an seine Kinder weitergibt. Diese wiederum erben das bisherige Kollektivwissen in Form der Gene und prägen ihrerseits wiederum Ihre subjektiven Lebenserfahrungen ein.

Im Laufe der Kette sind nach 4 Generationen nur noch 1/8 der Subjektiv Erfahrungen wirksam, nach 16 wirken nur noch 1/64000.

So wird die individuell und subjektiv erlebte Lebenserfahrung zum kollektiven unpersönlichen Wissen. In der Homöopathie wird dies bereits genutzt, denn sie wirkt nur durch ihre potenzierten Schwingungen! Die als Schwingung enthaltene Information wird durch Kontakt auf ein anderes Medium übertragen und dort wirksam. Auf ähnliche Weise tragen die Gene die Informationen in Form von Schwingungen weiter. Der Geist, der das Individuum ausmacht, zieht sich nach einer gewissen Spanne wieder in sich zurück und hinterlässt eine "befruchtete" Materie, die seine Prägung weiter trägt und mit anderen Prägungen mischt, sodass immer neue Variationen und Spielarten entstehen. In anderer Weise kann man es sich vereinfacht vorstellen, dass die Gene im Urzustand von weißer Farbe sind und völlig ohne Muster. Im Laufe der Prägung durch das individuelle Leben entstehen zuerst Muster in der weißen Farbe, die sich dann in ein stabiles Farbengeflecht verwandeln. Jede Farbe enthält die Information einer bestimmten Lebenserfahrung oder Qualität. Die Träger dieses Farbmusters sind die Schwingungen der Atome und Moleküle, aus denen das Gen aufgebaut ist. Sie tragen Informationsmuster auf atomarer Ebene, ähnlich Klängen eines Instrumentes. Treffen nun Gene aufeinander, wie es gewöhnlich der Fall ist, entstehen neue Kombinationen an Informationsmuster und damit neue Möglichkeiten.
Diese Möglichkeiten sind der Grundstock, die Grundausrüstung einer jeden Gattung.

Auf diese Art und Weise beseelt die Geistnatur die Materie, zieht sich wieder in ihr angestammtes Heim zurück und hinterlässt Spuren im Sand der Materie. Aus diesen Spuren sucht sich der Geist wieder  jene heraus, die am passendsten erscheinen und baut darauf seine neunen Erfahrungen auf, die einen weiteren Stempel hinterlassen. 

 

Der so entstehende Klang ist für jede Gattung einzigartig. Innerhalb der Gattungen entstehen jedoch auch kleine und große Unterschiede. Je weiter diese Nuancen voneinander abweichen, desto "unhörbarer" werden sie für jene Individuen, die nicht darauf abgestimmt sind. Diese Resonanzebenen ermöglichen erst die Vielfalt der Individuen. Resonanzebenen sind angeordnet wie die Stufen einer Wendeltreppe. Sie führen im Kreis herum und teilen einen Mittelpunkt. Doch die Musik auf der untersten Stufe ist eine andere als die der obersten. Genauso kann ein Mensch auf der untersten Stufe nicht hören, was die Menschen auf der obersten Stufe musizieren. Die Musik der Ebenen erschließt sich nur von Stufe zu Stufe und darum herum breitet sich Stille aus. Daher ist die Stille der Umkreis und der Mittelpunkt. In ihr existiert ein direkter Weg durch die Ebenen des Verstehens. Wenn du ihn findest, wirst du der Sinfonie des Lebens gewahr, die deine Gattung spielt. Du wirst erkennen, dass deine Gattung nur ein Kreis unter unzähligen ist und du wirst entdecken, dass der Kreis in jedem Punkt steckt.
Erkenne einfach, dass alles nur deine abstrakten Gedanken sind und du wirst wissen.