Information & Wahrnehmung

 Wer die Wahrheit kennt,

der kennt es,

und wer es kennt,

kennt die Ewigkeit.

Die Liebe kennt es.
O ewige Wahrheit,

wahre Liebe,

liebe Ewigkeit!

(Aurelius Augustinus)

 

 Mit diesem Teaching betreten wir ein anderes Paradigma des Wissens, dass alles Alte umfasst, es aber übersteigt und zu etwas Neuem wandelt.  Alle bisherigen Themen trugen eine unausgesprochene Annahme: Es gibt ein Bewusstsein und eine materielle Welt, in der sich dieses Bewusstsein bewegt. In der es lebt und die sein Aufenthaltsort ist. Diese Grund-Dualität wurde bisher niemals in Frage gestellt. Jetzt ist es an der Zeit diese Grundfeste der Illusion zu erobern!

 

 

Zunächst müssen wir uns diesem Unterfangen vorsichtig von der untersten Stufe aus nähern. Ich möchte hier die Stufen verwenden, die auch in der C4 Homöopathie verwendet werden. Wir beginnen also mit der Stufe C0, mit der rohen Materie. Da aber die Natur der Materie physikalisch nur schwer zu erklären ist, möchte ich es an einem Beispiel machen, das ohne mathematische Formeln auskommt. Die moderne Physik liefert demjenigen  die entsprechenden Formeln, der es für seinen Glauben exakt und genau haben muss. Im Rahmen dieses Teachings  werde ich  folgendes Beispiel verwenden:

 

 

 Luft in der Atmosphäre ist uns allen ein alltäglicher Begriff. Wir wissen, dass es hier zu allerlei Effekten kommen kann, unter anderem auch zur atmosphärischen Entwicklung eines Hurrikane oder Wirbelsturms. Wir kämen niemals auf die Idee den Wirbelsturm von der Atmosphäre zu trennen, denn wir wissen doch, dass es sich im Grunde um Luft in einem ganz bestimmten Zustand handelt. Aber genau das tun wir, wenn wir  in unserem Denken die Materie vom Geist trennen. Materie ist Geist in bewegter Form und damit nur ein anderer Aggregatzustand, eine andere Bezeichnung. Die Zustände gehen  ineinander über ohne eine wirklich vorhandene Grenze zu haben. Die Unterschiede der Zustände bestehen in ihrer Geschwindigkeit.  Im Beispiel des Wirbelsturms nimmt die Rotationsgeschwindigkeit der Luft zum Zentrum hin zu. Dabei verdichtet sich der in ihr enthaltene Dampf zu dichten Wolken, an denen die Drehbewegung ganz deutlich zu erkennen ist. Im Zentrum selbst ist es still, es erscheint ein Loch. Ebenso verhält es sich mit der Bildung von Galaxien, Sonnensystemen – eben allen materiellen Systemen. Je langsamer die Rotationsgeschwindigkeit ist, desto ‚dünner’ ist die materielle Dichte und umgekehrt. Dadurch geht etwas Materielles nahtlos in Nicht-Materielles über, genau so, wie Dampf ab einer bestimmten Dichte und Hitze unsichtbar wird. Im Zentrum selbst herrschen etwas andere Bedingungen, hier ‚transzendiert’ sich die zwei dimensionale Drehung selbst, indem sie in die Dimension der Höhe ausweicht und je nach Energie, den sich am schnellsten drehenden Teil ausstülpt. Dieser Teil der schnellsten Rotation ist die größte Verdichtung und damit höchste Ansammlung. Jedes  Beispiel ist in seiner Aussagekraft begrenzt und es wird Zeit dieses Modell in ein Medium namens Information zu verlegen.

Information an sich ist von nichts abhängig. Sie existiert einfach und wartet darauf gefunden zu werden. Hierin ist ein Verhalten implizit enthalten: Information ist bewegungslos, still. So, wie sie bewegungslose Materie erzeugt, still kristallisiert, so ist Information selbst auch bewegungslos und darauf angewiesen gelesen, erkannt, wahrgenommen zu werden. Ohne eine Wahrnehmung gibt es keine Information. Es muss also etwas geben, dass diese Information wahrnehmen kann. Dieses Etwas nennen wir üblicherweise Bewusstsein. Dieses Bewusstsein kann Information ‚lesen’, was soviel bedeuten soll wie, sie in etwas umzuwandeln bzw. in Erscheinung treten zu lassen. Da die Gesamtheit der Information immer und überall existiert, ist in ihr auch die  Grundlage für die Beschaffenheit von Bewusstsein vorhanden und das nötige Wissen eine Intelligenz auszubilden. Um also ein uns erkennbares Bewusstsein zu erhalten benötigen wir drei Komponenten: 1. Information, 2. Bewegung, 3. Intelligenz

 

 Da es nichts im dreidimensionalen Raum geben kann, bei dem auch nur eine Dimension gleich Null ist, muss sich bei einer Projektion des Abstrakten im Konkreten aus einem Dreieck spontan ein Tetraeder bilden, bei dem sich ja die Dreiecksfläche dreimal wiederholt und so ein viertes Dreieck erzeugt. Dieses Vierte Dreieck  ergibt sich aus der Notwenigkeit innerhalb des dreidimensionalen Raumes die Selbstähnlichkeit aufrecht zu erhalten.
Wir nennen es jetzt vorläufig einmal: Zeit. 

Der Tetraeder ist der erste aus geraden Linien konstruierbare Raumkörper und repräsentiert in der Symbolik des Unbewussten die Dreieinigkeit. 

 

 

Der nächst folgende platonische Körper ist ein Würfel, dessen Seitendiagonale der Tetraeder-Seitenlänge entspricht. Der Würfel repräsentiert in der archetypischen Symbolik die Welt mit ihren „vier Ecken“, also das konkret Materielle. Man kann daher symbolisch ableiten, dass das Bewusstsein im Inneren der Welt existiert und seine Funktion das „Beobachten“ von aus sich selbst heraus unsichtbarer und bewegungsloser Information ist.  Wie wir später noch sehen werden, setzt das wahrnehmende Bewusstsein, die wahrgenommene Information in Bewegung. Wir Menschen erkennen Bewegung als Energie bzw. Temperatur. Es benutzt dazu die uns immer wieder begegnende Resonanz. Wenn Bewusstsein sich auf Information fokussiert, wechselt deren Zustand aus "potentiell" nach "konkret" vorhanden. Dieser Zusammenbruch der Wellenfunktion verursacht eine Phasenänderung im Nullpunktfeld, die wir als Auftreten von Energie oder Materie erfahren. Diese Bewegungen im Nullpunktfeld nehmen wir als potentielles Gefühl, Gedankenform oder Vision wahr. Es kann aber auch, je nach Stärke der verfügbaren Bewegungsenergie, zu spontanen Manifestationen führen. Willentliche, spontane Materialisationen sind aus der Geschichte indischer Gurus weitgehend bekannt. 

Hier möchte ich bemerken, dass hier eine Grenze für diese Thema ist.  Es geht ja nicht darum zu ergründen, wie genau du dein Lebensuniversum erschaffst und woraus es besteht, sondern was du tun kannst um es besser zu verstehen und um es mehr an deine Entwicklung anzupassen! Es geht darum, dass du erkennst wer du bist. Nach dieser Erkenntnis ist immer noch Zeit genug darüber zu reflektieren, wie du das alles machst. 

Nun zurück zur Information:  Sie ist weder von Raum noch von Zeit abhängig. Information ist einfach ausgedrückt, was Raum und Zeit überhaupt ist. Das ist eine unbefriedigende Antwort, aber die zur Zeit einzig mögliche, denn erst das Bewusstsein bringt hervor, was es anschließend Raum und Zeit nennt. Unabhängig davon kann Bewusstsein auch andere Information in Erscheinung treten lassen. Informationen, die nichts von Raum und  Zeit wissen, die völlig andere Attribute haben, sodass sie aus dem aus dem uns bekannten Kontext von Raum und Zeit herausfallen und nicht wahrnehmbar sind.

Wir erinnern uns?

Bewusstsein lenkt seine Eigenschwingung auf die vorhandene Information und es kommt so zu einer Resonanz, in der die Information erscheint.  In unserem menschlichen Kontext kann aber nur etwas in Raum und Zeit erscheinen! Und das liegt daran, dass die Resonanz nicht nur die Information erfahrbar macht, sondern auch auf das wahrnehmende Bewusstsein zurück wirkt. 

Die angeregte Information färbt quasi auf  das Bewusstsein ab und verändert damit dessen Energie-Beschaffenheit. So etwas nennt man dann Modulation. Bei der Modulation wirken zwei Schwingungen mehr oder  weniger stark aufeinander ein und verändern 

sich dadurch gegenseitig. Dieser Vorgang ist sehr anschaulich bei der Lichtbrechung durch ein Prisma zu beobachten. Der ursprünglich weiße Lichtstrahl trifft im Prisma  auf dessen schwingende Kristallstruktur und verlässt diese Struktur mit der, durch die Begegnung verursachten, Modulation. Der ursprünglich weiße Lichtstrahl ist nun verschwunden, dafür existiert ein ganzer Fächer von Strahlen, die alle eine andere Farbe haben. Energetisch ist nicht viel passiert: Die Summe aller Farbstrahlen zusammen, ergibt annähernd die Energie, die der ursprüngliche Lichtstrahl hatte. Ein winziger Teil davon ist jedoch bei der Begegnung mit dem Kristall in Wärme umgewandelt worden. Dieser Energiebetrag fehlt jetzt und das führt bei genügend häufiger Wiederholung dazu, dass die zur Verfügung stehende Energie sich verbraucht und irgendwann wieder zu Null wird. Übertragen auf die Fähigkeit von Bewusstsein, Information zu erwecken und wahrzunehmen, heißt das: Das Bewusstsein erregt solange die Informations-Resonanzen, bis es seine Eigenschwingung wieder zu Null verloren hat – und damit wieder zu dem geworden ist, was Information immer schon war. Bewusstsein existiert also zwischen seiner größten Bewegung und der Auflösung in der Bewegungslosigkeit, wie der Kreis eines Regentropfens auf der Oberfläche eines stillen Sees. Den Fluss des Bewusstseins von seiner höchsten Stufe als ‚weißer Lichtstrahl’ und seinen Weg durch das Informations-Gitter – der Schöpfung – hin zu seinem Erlöschen, erfahren wir Menschen in dem Lebensuniversum, das sich um jeden Einzelnen von uns ausbreitet.

 

Spätestens jetzt solltest du dir eine Pause gönnen! 

 

Steh auf, besorge dir eine Tasse Kaffee oder Tee  und mache eine Pause. Reflektiere über das bisher Gesagte, denn das, wasim nächsten Teaching  "Hologramm" noch folgt, wird deine Vorstellungskraft bis an ihre Grenzen strapazieren! 

Vielleicht ist ja jetzt auch der Zeitpunkt gekommen, um deinem Gehirn einmal die nötige Nahrung

zu geben. Ganz stofflich, versteht sich:

 

1 Tl kaltgepresstes Leinöl

1 Tl kaltgepresstes Weizenkeimöl

1 Tl Gelee Royal oder Bienenhonig

2g Afa Algen oder 4g Chlorella Algen  (Pulver)

1 Tl Traubenzucker

 

1 Gl Johannisbeersaft, mit dem der ungewöhnliche Geschmack dieser Mixtur begrenzt wird.

 

alles liebe