In diesem Blog kleide ich meine Gedanken in Worte und du musst sie wieder aus den Kleidern wickeln, damit sie pur und bloß in dir wurzeln können.


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Spagat

Spagat zwischen Psychologie und Spiritualität

 

Sehen wir uns zuerst einmal die Begriffsdefinitionen an:

Spiritualität 

kommt vom Lateinischen "spiritus", was soviel wie Geist, Hauch bzw. 'spiro' = 'ich atme'  bedeutet. Im weitesten Sinne ist damit „Geistigkeit“ gemeint und eine auf Geistiges aller Art ausgerichtete HALTUNG.

Psychologie 

kommt aus dem Griechischen 'psyche', was Hauch, Seele oder Gemüt bedeutet. Die Endung 'logie' weist es als eine empirische WISSENSCHAFT aus, die das Erleben und Verhalten des Menschen beschreibt und erklärt.

Spagat 

kommt aus dem Italienischen: 'spaccare', was  spalten bedeutet und eine Übung ist, bei der jemand die Beine so weit spreizt, dass sie eine gerade Linie bilden. Im Deutschen ist es ein Begriff für die Überbrückung zweier gegensätzlicher Positionen. 

 

Aber ist Spiritualität und Psychologie wirklich ein Gegensatz-Paar, oder werden hier nur Äpfel mit Birnen verglichen?

Spiritualität ist die Haltung eines Menschen, die ihn in einem  religiösen Sinn mit einem Numinosum verbindet, das als Transzendenz, Jenseits oder Unendlichkeit bezeichnet werden kann. Sie ermöglicht ihm die Ehrfurcht vor der Ordnung der ihn umgebenden Lebenswelt und die Empfindung einer transzendenten Wirklichkeit, die sich im Vollzug einer Religion oder Philosophie ausdrückt.

 

Psychologie, also die wissenschaftliche Lehre von der Seele oder des Gemüt des Menschen kann die Haltung - auch die spirtuelle Haltung - eines Menschen allenfalls beschreiben und  klassifizieren. Sie kann - wie alle Wissenschaften - Erklärungen für Phänomene liefern. Erklärungen sind aber nur innerhalb des vorherrschenden Glaubenssystem gültig und können zu Überzeugungen und Gesetzen führen, niemals aber zu inneren menschlichen Haltungen. 

Es ist eine Überheblichkeit der "Psychologie" sich anzumaßen etwas über transzendente Wirklichkeit zu wissen. Selbst dann, wenn gewisse psychologische Methoden eine Wirkung auf Gemüt und Seele eines Menschen ausüben. Diese Wirkungen bleiben in dem manifestierten Menschen stecken und berühren niemals seinen spirituellen Kern. Darüberhinaus sind alle psychologischen Methoden auf das "Wohlwollen" des spirituellen Kerns eines Menschen angewiesen.

Ohne dieses "Wohlwollen" prallen sie ab, wie Licht von einem Spiegel. 

 

Andererseits kann die Praxis einer Religion oder Philosophie solange nichts am Verhalten und Gemüt eines Menschen ändern, solange dieser seinen eigenen spirituellen Kern nicht erkennt, ihn leugnet oder einem anderen System unterstellt. Ohne direkten Zugang zu seinem inneren Kern, lösen sich die Widerstände und Verknotungen in Seele und Gemüt nicht auf. Das kann zu einem Patt bzw. einer Zwickmühle führen, die sein spirituelles Wachstum einschränkt. Es kann sogar so sein, dass seine "Schatten auf der Seele" ihm den Ort seines spirituellen Ursprungs verdunkeln.

In diesen Fällen ist die Psychologie eine unermessliche Gnade, denn es liegt in ihrer Kunst, die Seele und das Gemüt eines Menschen soweit von seinen Verdunkelungen zu befreien, dass er seine ureigene spirituelle HALTUNG wieder entdecken kann. 

 

Ist jedoch der innere Kern einmal ent-deckt und nicht mehr verschattet, gehen sowohl Spiritualität wie auch Psychologie und jedes weitere Glaubenssystem im Durchtönen und Durchscheinen des Kerns auf. Sie verschwinden einfach und es bleibt ein Zustand  für den unsere Sprache kaum eine Bezeichnung hat: Gnadenzustand,  Christusbewusstsein, Erleuchtung? 

Was auch immer. Der Spagat dynamische Spannungszustand zwischen zwei Polen fällt in einen einpoligen, statischen Zustand zusammen, der alles enthält, was zuvor getrennt war. Der ganze Mensch wechselt in einen anderen "Seins-Zustand".

In den meisten Fällen, merkt man das dem Betroffenen gar nicht an.

Er/Sie selbst lebt aber hinfort in einem anderen Wertesystem und wird "als Ganzes" zum Dipol für die "Anderen".  

 

alles liebe

Joan

Bewahre deine Energie

 

Wir Menschen bestehen in dieser Welt aus Energie, was uns erlaubt mit unserem Bewusstsein alles zu erreichen, was wir anstreben. Wir sind in der Lage jeden Tag unser bisheriges Wesen zu überwinden und zu verbessern. Damit das erfolgreich funktioniert, müssen wir auf unser Energieniveau achten. Damit wir zur besten Version unserer selbst werden können, bedarf es stetiger Änderungen. Diese Änderungen benötigen Energie, die wir jeden Tag aufnehmen müssen. So stellen wir sicher, dass unsere Fähigkeiten dem eigenen Wohl und für alle, die wir lieben und der gesamte Menschheit dienen. Es ist sehr wichtig, mit dieser Energie sorgsam umzugehen. Sowohl sie zu bewahren, sie nicht zu verschwenden, vor allem aber sie nicht von Erfahrungen ausschöpfen zu lassen, die unserem Streben zur Verbesserung nicht dienlich sind. Solchen Erfahrungen sollten wir tunlichst aus dem Weg gehen. Jedoch ist auch ein Feind der beste Lehrmeister. Ein Lehrmeister kann uns Geduld, Disziplin und Toleranz lehren. Doch wir studieren diesen Lehrmeister "Feind" nicht gerne und so kommt es zum Showdown, wenn wir auf ihn treffen.

 

Hier sind ein paar Hinweise darauf, wie wir den, unserer Energie feindlich gesinnten Situationen begegnen können:

 

Unser Alltag entsteht in etwas, dass wir Raum und Zeit nennen. Er reflektiert die authentische Schönheit unserer inneren Fülle. Es ist an uns die sich darin entfaltende Zeit zu akzeptieren. Doch wir dürfen uns nicht zu ihrem Sklaven machen. Wir kennen die unzähligen Rhythmen, nach denen man der Zeit folgen kann und jeder von uns ist vom einen oder anderen Rhythmus angetan. Erlaube dir des öfteren einen Standpunkt anzunehmen, in dem du der Zeit zuschaust, wie sie den Raum und damit deine Welt verändert. Das lässt dich ausruhen, selbst in der größten Eile. Erlaube dir erst wieder in den Raum zurückzukehren, in dem die Zeit fließt, wenn du ruhig geworden bist. Mach es immer, wenn du dich in einem Moment befindest, in dem du das brauchst. Handle erst wieder, wenn du die Ruhe in dir spürst.

 

Es ist wichtig im richtigen Moment zu handeln und es ist wichtig im richtigen Moment nicht zu handeln. Wenn wir das nicht umsetzen, dann hören wir auf uns wertzuschätzen und wir verlieren die Liebe zu uns selbst. Dann öffnen wir Tür und Tor für die Zustände der Angst, der Trauer und der Depression. Sie blockieren uns und lassen uns nicht die beste Version unserer selbst sein. Die folgenden Ratschläge helfen dir solche emotionalen Zustände zu überwinden:

 

Heute dominiert die Zukunft und das Morgen den gegenwärtigen Augenblick, das Hier und Jetzt. Durch diese Unachtsamkeit bleibt die Kraft der Gegenwart ungenutzt. Wir genießen den Moment nicht mehr, sondern verlieren uns in Plänen für die Zukunft, die uns nicht erlauben, das wertzuschätzen, was wir schon haben. Diese mentale Haltung bringt uns dazu, etwas nicht mehr anzunehmen, was sich in unserem gegenwärtigen Alltag auftut. Dadurch bewerten wir alles negativ, was nicht mehr in unserer Macht liegt oder was wir nicht verändern können.

"Akzeptieren" heißt deshalb das Mantra, das uns aus dieser Bewusstseinlage wieder heraus bringt. Akzeptiere den gegenwärtigen Moment. Wenn wir akzeptieren, dass wir etwas nicht verändern können, dann haben wir die Möglichkeit den Plan zu ändern. Dadurch werden wir offener für neue Ideen und Wege. "Akzeptiere es" ist keine Resignation, sondern die Anerkenntnis deiner bisherigen Schaffenskraft. Bedenke: Nichts lässt dich mehr Energie verlieren, als gegen eine Situation Widerstand zu leisten, die du nicht verändern kannst. 

 

Achte darauf mit wem du dich abgibst. Umgib dich mit Personen, die dich aufrichtig und mit Überzeugung lieben und nichts als Gegenleistung dafür erwarten. Es sind diejenigen, die aus Liebe heraus großzügig handeln. Sie sind ein Teil deines Seins. Sie lassen dich lebendiger und freier fühlen, weil sie du selbst sind. Halte dich fern von Leute, die nur Probleme wälzen, jammern und klagen wollen, Angst und Vorurteile verbreiten. Wenn jemand nach einem Mülleimer sucht, in den er seinen Dreck werfen kann, dann sorg dafür, dass es nicht dein Verstand ist.

 

Deine Gesundheit zeigt, ob deine Existenz auf einem guten Weg ist. Sie ist der Maßstab, mit dem der Grad des Lebens gemessen werden kann. Je gesünder deine Biologie ist, desto klarer können deine Emotionen und Gedanken werden. Unser Körper ist die grobstofflichste Erscheinungsform von "unserer" Energie. Wenn wir also von Energie sprechen, dann sprechen wir hauptsächlich vom Körper. Es ist daher sehr wichtig, ihm Zuwendung zu geben, eine gute Ernährung zukommen zu lassen und ihm Zeit zur Meditation zu gönnen. Die Gesundheit deines Körpers muss deine oberste Priorität sein, wenn seine bio-mechanisch-chemischen Funktionen nicht mehr auf Hochtouren laufen. Dann nimm dir eine Auszeit, denn dagegen kannst du ohnehin nicht viel tun. 

 

Im alltäglichen Leben geraten wir oft in Situationen, in denen wir Emotionen fühlen, die uns mit Ärger, Trauer, Bitterkeit und auch mit Rachegedanken erfüllen. Wenn wir lernen zu verzeihen, können wir uns von diesen Emotionen befreien. Indem wir verzeihen wollen, müssen wir uns mit den Gründen für unsere Emotionen befassen und das lässt uns die Vergangenheit besser verstehen. Mit dem Verzeihen können wir befreit und positiv gestimmt in die Zukunft sehen. Mit der Absicht zu verzeihen, lernen wir unsere eigenen Gefühle und ihre Ursprünge zu verstehen. Wir begreifen wozu sie da waren und was sie bewirkten. Das verbessert unseren jetzigen Augenblick und mit der Zeit erkennen wir, dass wir immer die richtigen Entscheidungen getroffen haben.

 

Jeder Mensch nimmt seine Umwelt und Geschehnisse auf ganz individuelle Weise war. Versprechen können deshalb einen unschätzbaren Wert für denjenigen haben, für den sie gedacht sind. Das Nicht-Einhalten wiederum kann einen großen Schmerz hervorrufen. Wenn wir also etwas versprechen, dann müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass wir einen Teil unseres Herzens übergeben. Wenn wir uns dessen nicht bewusst oder nicht bereit dazu sind, sollten wir nichts versprechen. Ein Versprechen wurzelt im Vertrauen und das Vertrauen wurzelt in der Liebe zu jemandem anderen. Es hat keinen Bezug zu uns selbst. Du hast jedoch immer das Recht deine Meinung zu ändern. So kann es vorkommen, dass du ein gegebenes Versprechen nicht einhalten kannst oder willst. Dann hast du die Möglichkeit dich zu erklären, es wieder gutzumachen, neu zu verhandeln oder eine andere Alternative für dein unerfülltes Versprechen anzubieten. Die einfachste Art aber all das zu vermeiden ist von Anfang an keine Versprechen abzugeben.

 

alles liebe

Joan

 

Wisse und lebe

 

Eine neue Energie steht den Menschen zur Verfügung. Sie hat sich  seit 1986 aufgebaut
und die meisten können sie jetzt benutzen.

 

Diese Energie hilft dabei die Wünsche des eigenen Herzens zu manifestieren. Sie versagt ihren Dienst  aber für die Wünsche des Kopfes!

Wer sie nutzen will, muss lernen den Kopf von  Gedankensystemene frei zu halten. Gedanken- und Glaubenssysteme sind mit Fehlinformationen verseucht. Diese Manipulation des Bewusstseins kann und wird mit technischen und mentalen Methoden weltweit durchgeführt. Dies geschieht jeden Tag in dieser holografischen Welt, in der wir uns gerade befinden.

Das Herz ist als Zentralrechner der Gefühle nicht zu manipulieren.
Gehe dahin, wo Du lernen kannst, wie man die Gedanken abstellt und wie man mit  Gefühlen die Herzenergie  moduliert. Du wirst sehr schnell erkennen, was das für Auswirkungen hat. Du wirst frei sein und manifestieren können. Eine unendliche Gnade und Liebe trifft auf dieser Welt ein und alles nur, weil die Menschen darum gebeten haben.
Was auch immer um Dich herum geschieht, was auch immer die Medien berichten: Habe keine Angst!
Die Energie, in der wir uns alle befinden schützt und trägt auf eine nie zuvor erfahrene Weise zur Klärung des Bewusstseins bei. Gehe dahin wo Du lernen kannst wie man mit dieser Energie umgeht. Sei  jedoch achtsam, Vieles ist auf dieser Erde manipuliert worden. Glaube nicht einfach alles weil es alt und seit Jahrtausenden überliefert ist. Die  Manipulationen dauern schon Jahrtausende an und haben die ursprünglichen Lehren für die eigenen Zwecke und Ziele verändert. Es ist alles betroffen: Religion, Wissenschaft, Philosophie, Psychologie. Fühle in die Lehren und Methoden hinein, die du lernen sollst und wenn das Herz sagt: Nein, dann sagt NEIN und gehe weiter auf die Suche.

Nur das Bewegte kann sich ändern, nur der, der sucht wird etwas finden. Kommst du an einen Ort, wo keine Liebe zu spüren ist, geh fort. Wandere weiter, dem aufgehenden Licht deines wirklichen Selbst entgegen.

Nicht Du suchst Gott, sondern Gott sucht dich. Und weil er dich bereits  gefunden hat, hilft er dir, dich zu öffnen. Jetzt musst du nur noch aufhören ihm Widerstand zu leisten. Vergiss alles was du glaubst zu wissen und starte in ein intuitiv geführtes Leben. Dein Herz wird dich führen. Gott, das Universum, das große System wird dich führen. Ob du dem mit dem Verstand vertraust oder nicht, spielt keine Rolle, denn es war schon immer so. Nur hast du es nicht erkennen können, weil es tief in deinem unbewussten Wesensteil versteckt war. Jetzt tritt dieser Wesensteil aus dem Dir unbewussten klar und offen in dein Tagesbewusstsein. Achte darauf, Wisse und lebe!


alles liebe
Joan

Alles Illusion

Alles Illusion ? 

 

Um das in der Tiefe "verstehen" zu können, rate ich dir folgende Bücher zu lesen: "Lynne McTaggart: Das Nullpunktfeld" und "Dr. Ulrich Warnke: Quantenphilosophie und Interwelt". Beide Bücher erklären in der nötigen Tiefe wie es funktioniert.

Ich möchte dazu jedoch sagen, dass auch diese Bücher und dieser Text genauso zu deiner Illusion gehören wie deine als "Ich" erfahrene Existenz. Konkret bedeutet es, dass jeder Mensch seine eigene Realität erschafft, indem ein Grundmuster im Nullpunktfeld entsteht, das diesen Menschen darstellt. Es ist eine Form, eine Art mehrdimensionales Mandala, das sich aus den Gedanken, Gefühlen und Taten des Menschen im Nullpunktfeld bildet und ausbreitet. Man kann es sich vorstellen, wie Ringe eines Tropfens, die sich bilden, wenn er in eine Wasserpfütze fällt. Dieses Mandala ist jedoch nicht so einfach und flach wie Tropfenringe, sondern breitet sich in alle Raum- und Zeitdimensionen aus und darüber hinaus. Es ist so komplex, dass es anfängt mit sich selbst in Resonanz zu gehen und so immer komplexere Muster erschafft. Das bedeutet in der konkreten Lebenserfahrung: Wir beginnen zu fühlen, denken und tun und erzeugen dadurch immer neue Muster innerhalb unseres Mandalas. Diese Muster verdichten zu den Situationen und Dingen, die wir in unserem Leben "erleben". 

Der Begriff Illusion ist hier nur insofern verwendbar, als dass er mit der Vorstellung aufräumen soll, es gäbe etwas anderes als das Nullpunktfeld. Die Illusion gaukelt uns einen "physikalischen" Prozess vor, dass es von uns getrennte Materie, Energie, Information etc. gibt. Es ist aber nur eine Definition und wir tun vorerst gut daran diese Illusion als Realität anzunehmen.

Wenn wir also wissen, dass wir das Nullpunktfeld SIND, in dem sich diese Mandalas bilden, dann wissen wir auch, das wir die Grundmatritze des Universums sind, weil wir es so erleben, wie wir es erleben.

Wenn wir unser Leben also nicht so erleben, wie wir es angenehm oder positiv empfinden, dann haben wir die Wahl und die Mittel es zu ändern. Wir müssen die Formen, die Mandalas, in uns verändern, dann ändert sich die Realität. Das bedeutet auch, es ändern sich die "Anderen" und ihr Verhalten. In dem Moment in dem sich ein einziges Mandala verändert, verändert sich die persönliche r

Realität UND das Bewusstsein von Allen. Das ist zB. die Grundbedeutung des Bodhisattva Gelübtes.

 

Du erlebst immer nur eine Realität zu einem Zeitpunkt und zwar genau die, mit der du durch dein Fühlen, Denken und Handeln in Resonanz bist. Alle anderen Realitäten sind auch da, aber für dich soange transparent und nicht wahrnehmbar, solange sich deine Resonanz nicht darauf einstimmt. Einstimmen kann sie sich nur, wenn du dein Fühlen, Denken und Handeln veränderst. Es ist dein So-Sein in der Welt, das bestimmt wie du die Welt wahrnimmst. 

Ändere dein Sein und die Welt wird dir folgen! (frei nach Augustinus)

 

alles liebe

Joan

 

Heilung und Wirklichkeit

 

Nur das Bewusstsein kann krank sein und deshalb kann nur das Bewusstsein geheilt werden und nur das Bewusstsein braucht Heilung. Das scheint nicht so offensichtlich zu sein, denn die Manifestationen der Welt gebärden sich ursprünglich, echt und wirklich. Doch Heilung ist notwendig, damit ein Mensch anfangen kann die von ihm erfahrene Wirklichkeit in Frage zu stellen und sein vom Wahn befallenes Bewusstsein zu heilen. 

Manchmal ist der eine oder andere in der Lage ohne fremde Hilfe anzufangen sein Bewusstsein loszulassen, doch im Laufe dieses Prozesses wird er einsehen, dass eine formelle Hilfe unumgänglich ist. Der Prozess sich vom eigenen Bewusstsein loszulösen und den Geist wieder zu entdecken, erfordert eine längere strukturierte Beziehung zu einem Therapeuten, der diesen Prozess bereits selbst durchlaufen hat und der idealerweise erfahren ist, in der Begleitung dieses Vorganges. Die Aufgabe, die hier zu bewältigt werden muss, ist nichts weniger als das Bewusstsein von seinem Denken über die wahrgenommene Realität zu befreien und es die illusionäre Natur der äußeren Welt erfahren zu lassen.

Der Zweck dieser Therapie ist, die Blockaden zu entfernen, die das Bewusstsein gegenüber der Wahrheit über die Wirklichkeit aufgetürmt hat. Sie muss dem Menschen helfen, sein Wahnsystem aufzugeben und anzufangen, die falschen Ursache-Wirkung-Beziehungen zu erkennen und aufzulösen. Heilung in diesem Sinne muss das Bewusstsein wieder auf den Weg zu Wahrheit und zum Leben führen, vor dem es seit langer Zeit flieht. Sie muss das Bewusstsein dazu bringen von seinen Konzepten über das Leben loszulassen, die es sich erschaffen hat und es in die Lage versetzen das Leben wieder direkt zu erfahren. Diese direkte Erfahrung ist nur ohne den Umweg über die Sinnesorgane möglich. Nur so, in der Erkenntnis der Wirklichkeit, kann eine nachhaltige Heilung eintreten. Erst wenn das Bewusstsein sich selbst und seine Denkorgien vergisst und die selbstherrlichen Eigenprojektionen einstellt, wird die leise Schwingung der Liebe von ALLES-WAS-IST wieder wahrnehmbar. Mehr als dies ist zur vollständigen Auslöschung des Wahnes nicht erforderlich.

 

Jedoch kann eine Therapie nur heilen, wenn es ihr gelingt das Bewusstsein eines Menschen wieder auf seinen spirituellen Ursprung, auf Gott, auf das Universum, auf ALLES-WAS-IST zu lenken, es/ihn anzurufen, sich ihm hinzugeben und die von dort kommenden Antworten zu hören. Welch höheres transzendentes Ziel kann es geben, als sich an ALLES-WAS-IST zu erinnern und seiner Weisheit anheimzugeben.

Alle Psychotherapie und Mind-Techniken lehren, richtig verstanden, nur Vergebung und helfen dem Menschen Vergebung zu erkennen und anzunehmen. Doch da die Therapie und Psycho-Techniken sich im Rahmen der Beziehung zu einem Therapeuten abspielen, wird durch die eintretende Vergebung sowohl dem wahnhaften Bewusstsein als auch dem Therapeuten, der an ein wahnhaftes Bewusstsein glaubt, vergeben. Vergebung ist auch dringend notwendig, denn jede Hilfesuche ist ein Angriff auf sich selbst. Gleichgültig aus welcher Not heraus die Hilfesuche erfolgt. Die Idee Hilfe zu brauchen ist bereits der Angriff und versetzt das Bewusstsein in Stress. Ein gestresstes Bewusstsein, stört sich selbst und gerät in einen selbstzerstörerischen Strudel.

 

Was der Mensch mit diesem gestressten, im Wahn gefangenen Bewusstsein nicht begreifen kann, ist, dass ein Angriff auf sich selbst nur zu mehr Durcheinander führt. Aber er ist so verwirrt, dass er nicht akzeptieren kann, dass er selbst das Konzept des Selbstangriffs erfunden hat und damit die Quelle seines Wahns in ihm liegt. Er ist sogar meistens so verbohrt, dass er dieses Konzept mit seinem Leben verteidigt. Er würde sich sogar dafür opfern, denn er ist davon überzeugt, dass dieses in Wahn verfallene Bewusstsein, er selbst ist. Er sieht das von ihm Wahrgenommene als das Selbst, dass er ist und worauf von außen eingewirkt wird, das auf äußere Kräfte reagiert und das hilflos in den mächtigen Wogen der Welt dahin treibt.

 

Die Therapie muss ihn also wieder dahin führen, seine eigenen Entscheidungen zu fällen. Er muss aus eigenem Willen heraus sein Denken umkehren und verstehen, dass das, was er als Wirkung auf sich selbst erlebt, aus seinen eigenen Projektionen stammt. In diesem Prozess muss er lernen, erkennen und verstehen, dass die Welt, die er sieht, fühlt, hört, schmeckt und riecht nicht existiert, sondern ein Ergebnis seines Bewusstseins ist. Solange er das nicht wenigstens teilweise akzeptiert, kann sein Bewusstsein nicht aus der Wahnfalle erlöst werden, denn er wird gegen jede Erlösung ankämpfen, weil er denkt sie versklave ihn noch weiter und er würde sich selbst verlieren.

 

Um wirkliche Fortschritte zu machen, muss ein Mensch also anfangen seine Illusionen von der Wirklichkeit zu trennen und begreifen, dass es zwei verschiedene Dinge sind. Er muss gewillt werden die Illusionen als falsch anzusehen und sie rückhaltlos loslassen. Wenn er das immer wieder macht, dann bleibt im laufe der Zeit die Wahrheit übrig und sein wahnhaft verformtes Bewusstsein ist wieder zu dem geworden zu dem es ursprünglich angelegt war. Das ist das ganze Geheimnis, aber die Zeit des Loslassens von eigenen Illusionen kann dem Menschen sein ganzes Leben begleiten.

 

Ein Lehrer kann diesen Prozess natürlich sehr beschleunigen, aber auch er kann den Hilfesuchenden nur so weit mitnehmen, wie dieser bereit ist mitzugehen. Ein Lehrer muss diesem Menschen vergeben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Der wirkliche Therapeut gibt Vergebung ohne Grund und erhält seinen Lohn aus einer anderen Quelle, denn der wirkliche Therapeut versteht sich als Handlanger von ALLES-WAS-IST. Er ist weder Priester, Arzt noch Wissenschaftler, sondern ein Kanal göttlicher Liebe. Diese Kunst des Heilens kann weder gelehrt noch gelernt werden. Es ist eine Gabe, die empfangen wird.

alles liebe

Joan