Am Anfang, vor Allem, ist Liebe
Im Alltag gibt oft der äußere Takt den Rhythmus vor: Arbeit, Termine, digitale Ablenkung. Und je mehr wir versuchen mitzuhalten, desto weiter entfernen wir uns von dem, was in uns still ist. Die zunehmende Isolation durch Medien gaukelt uns vor, dies sei Normalität – doch sie führt uns weg von der lebendigen Verbundenheit.
Die Stillen Meditationen setzen einen Kontrapunkt.
Indem wir den äußeren Takt unterbrechen, öffnet sich ein Raum. Ein Raum für Stille – nicht als Abwesenheit, sondern als Wesen. Im meditativen Sitzen entsteht eine Weite, in der sich Aufmerksamkeit und Achtsamkeit wieder entfalten können. Der Lärm des Alltags wird leiser, und das Eigene darf wieder aufscheinen.
Diese Stille liegt in den Pausen:
– zwischen den Dingen
– zwischen den Atemzügen
– zwischen zwei Gedanken
Die Pausen geben der Welt Tiefe. Sie lassen Bedeutung entstehen. Wenn wir uns ihnen zuwenden, ordnet sich vieles von selbst – ohne Anstrengung, ohne Ziel.
Auch wir selbst finden in dieser Ordnung wieder zu uns zurück.
Pausen gibt es in der Zeit und im Raum.
Doch kein Raum wird durchschritten, ohne den eigenen Standpunkt zu verlassen.
So wird die Hinwendung zur Stille zu einem Wagnis – einem sanften Mut, sich dem Neuen zu öffnen.
Die Übung des bewussten Gehens erinnert uns daran.
Der Kurs
Wir üben gemeinsam die Stille – innen wie außen.
In dieser Zeit werden wir am Boden (oder auf einem Stuhl) sitzen oder liegen und üben "still" zu sein. Die Innenraum-Meditationen werden durch geführte Meditationen und andere
Übungen ergänzt.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich und die Sitz-Meditationen sind sowohl für Anfänger, als auch für „Geübte“ geeignet.
Mitzubringen sind: Meditationskissen, Unterlage* auf der du mehrere Stunden lang problemlos liegen kannst, Decke zum Zudecken und Kopfkissen.
* Als Unterlage eignet sich eine dicke Gartenliegenauflage besser als eine Yogamatte.
Dauer: Wochenende